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Panorama Therme Beuren


Kategorien: Thermen und Saunen

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© Panorama Therme Beuren

Adresse und Informationen


Am Thermalbad 5
72660 Beuren
Deutschland
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Telefon: (07025) 910500

Die Panorama Therme Beuren liegt am Fuße der Schwäbischen Alb und wird malerisch von der mächtigen Burgruine Hohenneuffen überragt. Als Relikt längst erloschener Vulkane strömt noch heute heißes Thermalwasser aus Karstgestein in bis zu 700 Metern Tiefe und speist die Innen- und Außenbecken der Panorama Therme. Bis zu 700 000 Liter des für seine heilsame Wirkung bekannten Wassers werden täglich aus der Wilhelms- und der Friedrichstherme gewonnen. In den Innenbecken können die Gäste bei 32-35 Grad Wassertemperatur die Badefreuden genießen, in den Außenbecken liegt die Temperatur abgestuft zwischen 24 und 40 Grad.

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Die Panorama Therme Beuren hat täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 23:00 Uhr. Ein bis zwei Wochen vor Weihnachten sowie an Silvester ist die Therme geschlossen, an Neujahr öffnet sie erst um 12:00 Uhr.
Erwachsene €12,50
Schwerbehinderte €11,50
Preise und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

2 Bewertungen zu Panorama Therme Beuren


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Das Thermalbad in Beuren bietet neben einem großen Außenbereich mit drei unterschiedlichen Becken und einem kleinen Quelltopf mit 40° warmen Wetter einen hervorragenden Blick auf die Festung Hohenneuffen, die auch vom Innenbereich zu sehen ist. Negatives gibt es nicht zu berichten...mal abgesehen davon, dass es an den Wochenenden meist extrem voll ist, was natürlich auch für das Bad spricht. Der Saunabereich ist auf dem Dach des Bades angeordnet, so dass man auch hier wieder einen unverbauten Blick auf die Landschaft genießen kann, was insbesondere im Winter bei Schnee sehr reizvoll ist. Wir besuchen das Bad seit 4 Jahren recht regelmäßig und konnten in dieser Zeit eine stetige Verbesserung bei der Ausstattung des Bades beobachten und genießen. Vielleicht etwas viel Lob an dieser Stelle, aber es ist angebracht und die Preise (einschließlich Getränken in der Saunabar) passen auch.

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b1asti, 19.01.2009


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Das ist eine Freizeitstars Toptipp

... 056 ... "Panorama-Therme Beuren"

== Einleitung ==
Hier mal ein Bericht über einen Bäder-Besuch in einem etwas anderen Kurbad…

== Fakten ==
Adresse: "Panorama Therme", Am Thermalbad 5, Postfach 10 62, D-72660 Beuren
Region: Baden-Württemberg, Schwäbische Alb
Bad-Typ: Thermalbad / Kurbad / Hallenbad / Saunaland
Eignung: Erwachsene / Senioren / Kur / Behinderte / Textilfrei

Telefon: (+49) 07025 - 910 500
Fax: (+49) 07025 - 910 30 10
e-mail: beuren@beuren.de
Internet: www.beuren.de
Eröffnung: 06. Juli 1977, Umbauten 1987, 1993, 1999

Anfahrt: A8 Stuttgart - München bis Kirchheim/Teck-Ost, dann Richtung Owen. Bahn Stuttgart - Tübingen bis Nürtingen, dann mit dem Bus. Bus R8 Nürtingen oder 180.

== Öffnungszeiten ==
Thermalbad:
Täglich: 08 - 22 Uhr (Thermengrotte ab 09 Uhr)

Saunaland:
Mo bis Fr: 11 - 22 Uhr (Fei ab 09 Uhr)
Sa/So: 09 - 22 Uhr

Geschlossen zwei Wochen im Dezember sowie Silvester. Neujahr ab 12 Uhr geöffnet.

== Tarife ==
Thermalbad inkl. Textilsauna:
Einheitspreis: 8 € (2 ½ Std.), 9,50 € (4 Std.), 11,50 € (Tag)

FKK-Saunaland inklusive Thermalbad:
Einheitspreis: 12 € (2 ½ Std.), 13,50 € (4 Std.), 15,50 € (Tag)

Zuschläge für WE (1 €). Sonderpreise für 10er-Karten, Club-Karten, Frühtarif, Sommer. Kein Zutritt für Kinder unter 6 Jahren. Stand: 12/08

== Die "Panorama Therme Beuren" im Überblick ==
Thermalbad innen: Friedrichsbecken (34 °, ca. 70 qm, 135 cm); Wilhelmsbecken (36 °, ca. 100 qm, 135 cm); Aktivbecken (33 °, ca. 300 qm, 135 cm) mit 2 Strömungsdüsen, 3 Nackenduschen, 6 Massagedüsen, 2 Sitzsprudlern, Farblicht-Strahlern und Gymnastik-Stangen; Dampfbad "Caldarium" (48 °, Plastik); Dampfbad "Thermarium" (40 ° / 50 °, Marmor) mit Aufgüssen und Lichteffekten; 3 Ruheräume; 2 Auf-enthaltsräume; Massageliege; Fernsehraum; 2 Sonnendecks; Solarium "Soltron" (2,50 Euro / 6 Min.); So-larium "Ergoline 500" (2,50 Euro / 6 Min.); Solarium "Starflight" (2,50 Euro / 7 Min.); Bikinibar; Restau-rant "Die Quelle" (20 Plätze)

Thermalbad außen: Ausschwimmbecken (34 °, ca. 200 qm, 135 cm) mit 5 Massagedüsen; Außenbecken (28 ° / 32 °, 25 m, 190 qm, 135 cm) mit 8 Sprudelliegen Sprudeltopf und Strömungskreisel; Außen-Kaltbecken (24 °, ca. 70 qm, 135 cm) mit Bodensprudler; Außen-Whirlpool "Quelltopf" (40 °, 80 cm); Kneippbecken (16 Grad, ca. 30 qm, 80 cm); Kneipp-Tretbecken (Sommer); Sommergarten (3.000 qm) mit Barfußpfad, FKK-Terrasse und FKK-Liegewiese

Thermengrotte: Wärmestollen (60 °); Nebelhöhle (45 °); Salzstollen (32 °, Marmor) mit Sole-Vernebler; Quellenhöhle mit Brunnen; Erlebnisduschen; Ruheraum mit 10 Wärmeliegen und Sternenhimmel; Win-tergarten-Ruheraum; Fernsehraum; Ruheraum mit UVA-Sonnenwiese; 2 Solarien "Tutti Frutti" (2,50 Euro / 8 Min.); Solarium "Ergoline 300" (2,50 Euro / 8 Min.)

Saunaland innen: Aufgußsauna (90 °) mit Film und Musik; Panorama-Sauna (85 °, trocken); Kräutersauna (70 °) mit Hinterbank-Ofen; Mineralwasser-Sauna (80 °) mit Farbwechsler und Automatik-Aufgüssen; Sole-Dampfbad "Salomelium" (50 Grad, gekachelt) mit Eis- und Salzquelle; Rhasoul-Dampfbad (38 Grad) mit Peeling-Zeremonie (kostenpflichtig); 2 Tauchbecken; 5 Fußbecken; Salzkristall-Ruheraum; Aufenthaltsraum "Oase" mit Brunnen; Aromalaube; Sonneninsel mit UVA-Strahlern (kostenlos); Sauna-Bistro (40 Plätze)

Saunaland außen: Mineral-Außenbecken (34 Grad, Edelstahl, 135 cm) mit Farbwechsler; 3 Sonnenterras-sen

Sonstiges: Restaurant "Brunnenstube" für externe Gäste (60 Plätze); Heilwasser-Trinkbrunnen; Stiftung Warentest im März 2001: befriedigend (3,1); Schwimmhalle (16,75 x 8 m) unterhalb

== Besuch am Samstag, 08. Dezember 2007 ==
-- Erster Eindruck --
Von außen ist das Bad eher unscheinbar, ein typisches 1970er-Jahre-Bad. Lediglich die vollen Parkplätze rund ums Bad deuten darauf hin, daß hier etwas Besonderes sein muß. Heute gegen 19 Uhr steht zwar keine lange Schlange mehr an der Kasse, doch das Bad ist wie immer sehr gut besucht. Kaum einer der rund 700 Schränke ist noch frei.

-- Empfang --
Die Kassendame ist sehr freundlich und schenkt mir sogar einen Führer für die Therme, der normalerweise immerhin 4,90 Euro kostet. Saunagäste erhalten übrigens an der Kasse ein Papierband, so daß eine Zu-tritts-Kontrolle mittels Drehkreuz überflüssig ist. Die Gäste kontrollieren sich sozusagen gegenseitig.

-- Funktionsräume --
Die Umkleiden und Duschen sind sauber und gepflegt, alles in Ordnung. Nach dem Duschen entdeckt man zunächst die beiden Trinkquellen, die allerdings mit 38 bzw. sogar 48 Grad nicht unbedingt erfri-schend sind. Dafür aber wohl gesund. Das Wasser ist sehr mineralhaltig und durch die hohe Quelltempe-ratur auch bestens zum Baden geeignet. Das sieht man denn auch an den beiden Innenbecken, die prop-penvoll sind.

-- Thermalbecken --
Die Wassertemperaturen im Friedrichs- und im Wilhelmsbecken sind sehr angenehm. Hier kann man sich wirklich entspannen, die Attraktionen (Massagedüsen) sind jedoch ständig belegt. Das liegt daran, daß diese Becken immer recht voll sind. Alle Becken- und Lufttemperaturen werden übrigens für alle Gäste sichtbar jederzeit aktuell auf einem Wandpaneel angezeigt.

-- Weg zur FKK-Sauna --
Mein nächstes Ziel war das textilfreie Saunaland im Obergeschoß. Dieses ist über eine schmale Treppe er-reichbar, die durch ein offensichtlich selbstgemachtes, laminiertes Schild markiert ist. Das wirkt sehr im-provisiert. Die Treppe und die Wände sind aus Beton, die Mühe der Verschönerung durch Farben oder Fliesen hat man sich bislang erspart. Oben angelangt geht es nach links zu drei etwas einfach wirkenden Kabinen, in denen drei Mittelklasse-Solarien un-tergebracht sind. Geradeaus gelangt man jedoch durch eine Tür in einen schmalen Korridor, der nach einer weiteren Tür in einer Cafeteria mündet. Im folgenden Raum befinden sich Ruheliegen mit UVA-Deckenstrahlern und danach folgt ein weiterer Ruheraum. Hier ist der Weg zu Ende. Man hat zwar einen schönen Blick auf die Schwimmhalle, doch keine Spur von Sauna. Erst ein Blick auf den Fluchtwegeplan offenbart mir, daß neben der Theke eine weitere Tür zu den eigentlichen Saunaräumen führt.

-- Sauna-Architektur --
Das textilfreie Saunaland macht einen etwas zerrissenen Eindruck auf mich. Es scheint, also ob die Saunas nach und nach ohne Master-Plan auf das Dach gebaut wurden. Man muß immer wieder durchs Freie, da es keine überdachte Verbindung zwischen den einzelnen Saunateilen gibt.

-- Finnsaunas --
Die Aufgußsauna ist mit einem Beamer ausgestattet, der einen blassen Film auf eine Leinwand hinter dem Ofen projeziert. Angeblich gibt es auch eine Musik-Untermalung, doch zum Zeitpunkt meines Besuches ist es still. Der Film besteht aus grünlichen Landschafts-Aufnahmen. Es entsteht der Eindruck von Traumbildern. Über die Dachterrasse gelangt man zur Kräutersauna. Diese ist mit einem Hinterbank-Ofen ausgestattet und hat ein mir 70 Grad Temperatur und 30 % Luftfeuchte recht mildes Klima. Beim Schwit-zen sieht man durch das Panorama-Fenster ins gegenüberliegende Sauna-Bistro.

-- Sauna-Dampfbäder --
Im nächsten "Haus" sind die beiden Dampfbäder untergebracht. Im Rasul-Raum werden Ganzkörper-Peelings mit Heilschlämmen und Kreiden durchgeführt, anderweitig als "Serail-Bad" bekannt. Diese Zer-emonien sind jedoch kostenpflichtig und man muß sich voranmelden. Dem Rhasoul gegenüber liegt das "Salomelium". Das ist ein schmales, langgezogenes Dampfbad, mit Marmor-Sitzbänken und wallendem Dampf. Vor dem Eintreten kann man sich einen Becher Salz sowie frisch bereitete Eiswürfel mitnehmen. Damit kann man ein Ganzkörper-Salzpeeling durchführen, sofern man einen Partner zum Einreiben des Rückens hat. Der Aufenthalt hier ist jedenfalls sehr angenehm.

-- Sauna-Außenbecken --
Im Freien befindet sich das Thermal-Mineral-Sprudelbecken, das aus Edelstahl gefertigt ist. Tagsüber hat man von hier aus sicherlich einen schönen Ausblick. Nachts kann man die verschiedenen Stimmungen durch den eingebauten Farbwechsler genießen. Einen schönen Blick hat man übrigens auch aus der Pano-rama-Sauna im nächsten Haus. Von hier aus soll man bei schönem Wetter bis nach Stuttgart sehen kön-nen.

-- Mineralwasser-Sauna --
Der letzte textile Schwitzraum ist die Mineralwasser-Sauna. In dieser abgedunkelten Sauna mit Farb-wechsler übernimmt alle halbe Stunde ein bronzener "Mitarbeiter" die Aufgüsse.

-- Sauna-Nebenangebote --
Zum Erfrischen gibt es außer den Duschen noch ein Doppel-Tauchbecken aus Edelstahl. Fünf Keramik-Fußbecken stehen für Wechselbäder zur Verfügung. Schließlich gibt es im Saunageschoß noch zwei Ru-heräume, von denen einer mit Salzkristall-Lampen bestückt ist. Das wirkt jedoch nicht wirklich toll, der Charakter einer Salzhöhle wird jedenfalls nicht ansatzweise nachgeahmt. Insgesamt wirkt das FKK-Saunaland sehr zerrissen und konzeptlos. Ohne Plan finden die meisten Erstbesucher sich wahrscheinlich nicht zurecht. Ich jedenfalls empfand den Aufenthalt hier als nicht besonders anregend oder entspannend. Da das Publikum zudem weit überwiegend aus sehr betagten Senioren besteht, tendiert der Flirtfaktor au-ßerdem gegen Null. Ich hielt mich jedenfalls nicht mehr lange hier auf und begab mich wieder ins Erdge-schoß, wo es noch einiges zu entdecken gab.

-- Aktivbecken --
Das größte Becken in der Beurener Therme ist das Aktivbecken. Hier findet u. a. die Wassergymnastik statt. Man kann das Bassin auch vom Foyer aus durch ein großes Fenster sehen. Heute war das allerdings nicht möglich. Alle Fenster waren schwarz verhängt, denn für den Dezember 2007 hat man das Becken sozusagen zur Bühne umfunktioniert. Mehrmals täglich wirft ein Beamer die Aufzeichnung eines in die-sem Becken von Künstlern inszenierten Theaterstückes an die weiße Decke. Dann herrscht hier Stille, die Badegäste treiben mit ihren grünen Pool-Nudeln auf der Wasseroberfläche und lauschen dem Treiben des Wassergeistes. Eine sehr schöne Idee, die offenbar auch gut ankommt. Nach dem Ende der Aufführung gab es für mich eine Überraschung. Zwei offenbar neu installierte, starke Unterwasserdüsen erzeugten ei-nen so kräftigen Strahl, daß man sich binnen kürzester Zeit durch das ganze Becken treiben lassen konnte. Eine Spitzen-Idee, die sonst übliche Strömungskreisel absolut ersetzt. Das ist eine sehr preiswerte Lösung, die praktisch in jedes größere Becken problemlos eingebaut werden kann. Außerdem ist dieses Becken noch mit konventionellen Massagedüsen, Sitzsprudlern und Gymnastikstangen ausgestattet. Abends wird außerdem eine Farblicht-Anlage eingeschaltet, die eine besondere Stimmung bringt.

-- Außenbecken --
Durch eine Schleuse kann man ins Außenbecken schwimmen. Das ist übrigens ein Grad wärmer als das Innenbecken, was man schon vor dem Passieren der Schleuse bemerkt. Fast unglaublich, was ein Grad Wärme-Unterschied beim Wohlbefinden ausmacht. Wer die Extreme sucht, kann gleich nebenan ein Kneipp-Becken und ein Kaltwasser-Schwimmbecken nutzen. Nicht ganz so kalt ist das Außen-Bewegungsbecken, das etwa 25 Meter lang ist, aber nicht wie asymmetrisch geformt. Das Bahnen-schwimmen ist hier also nicht möglich. Zum Ausgleich kann man sich aber durch den Strömungskanal treiben lassen. Das kleinste Außenbecken ist der sechseckige Quelltopf, mit sprudelndem, heißem Wasser gefüllt. Vor der Nutzung desselben sollte man sich erst mal in einem Warmbecken vorwärmen, denn hier herrschen ca. 40 Grad Wassertemperatur. Natürlich ist der Quelltopf immer sehr gut besucht. Im Sommer bietet der Thermengarten zusätzlich noch ein langgezogenes Kneipp-Tretbecken, einen 50 Meter langen Barfußpfad, einen FKK-Liegebereich und die ebenfalls textilfreie Nutzung des Dachgartens.

-- Textil-Dampfbäder --
Auch der Textilbereich hat Schwitzräume zu bieten. Das Caldarium ist ein Plastik-Schwitzbad, das bei etwa 50 Grad Wärme mit einer sehr hohen Luftfeuchte gefahren wird. Das nebenan liegende Thermarium hingegen wird nur mit 40 Grad beheizt, wobei die Wärme vorwiegend von den Wänden und Sitzbänken aus Naturstein abgegeben wird. Zweimal stündlich wird der in der Raummitte stehende "Altar" mit Was-ser übergossen, was die Raumtemperatur auf ca. 50 Grad erhöht und alles in wabernden Dampf hüllt. Der Aufguß wird durch Lichteffekte untermalt. Anschließend kann man sich beispielsweise im Wintergarten-Ruheraum mit Blick auf den Thermengarten entspannen.

-- Felsengrotten --
Vor wenigen Jahren wurde im Thermengarten ein zusätzlicher Schwitzbereich gebaut - die ebenfalls textil genutzte "Thermengrotte". Das ist meines Erachtens das Sahnehäubchen für den Besuch der "Panorama-Therme Beuren". Mir jedenfalls hat es hier sehr gut gefallen, trotz des textilen Schwitzens. Zudem ist der Besuch der Thermengrotte ohne Aufpreis immer im Eintritt inkludiert. Auf über 500 qm Grundfläche hat man hier eine Höhlenlandschaft geschaffen, wie sie in Deutschland ihres gleichen sucht. Man betritt den Komplex durch eine schwere Tür, die von einem mittelalterlichen Kerker stammen könnte. Dann öffnet sich das Innere des Berges vor dem staunenden Badegast. Man fühlt sich wie in einem alten Bergwerk, stellenweise wie in einer Tropfsteinhöhle. Wirklich sehr eindrucksvoll.

-- Nebelhöhle --
Der erste und vielleicht eindrucksvollste Schwitzraum ist die Nebelhöhle. Diese trägt ihren Namen voll-kommen zu Recht, denn zumindest während der Dampf-Phasen kann man hier kaum die eigene Hand vor Augen sehen. Zweimal stündlich tritt aus dem rot angestrahlten Kunstfelsen in der Raum-Mitte wabernder Dampf aus. Ein sehr interessantes Erlebnis und sicherlich ein geeigneter Ort für frischverliebte Paare, sich ein wenig näher zu kommen.

-- Wärmestollen --
Weniger spektakulär, aber ebenfalls sehenswert ist der Wärmestollen. Bei 60 Grad trockener Wärme sitzt man auf steinernen Wärmebänken und schaut in einen schier endlos erscheinenden Stollen-Eingang. Zu jeder vollen Stunde kann man außerdem ein Farblichtbad genießen.

-- Salzstollen --
Mir persönlich hat es im Salzstollen am besten gefallen, obgleich auch hier das Sitzen auf den Steinstufen nicht sonderlich bequem ist. Man sollte also schon ein Saunatuch als Unterlage mitbringen, am besten ei-nes, das bereits feucht ist. Das hat schon seinen Grund, denn nach dem Besuch der Salzgrotte ist es zum Abtrocknen sicherlich nicht mehr zu gebrauchen. Das hängt mit der Sole zusammen, die hier alle paar Minuten vernebelt wird. Im Schein der von innen beleuchteten Salzkristall-Wand und bei blauem Licht-schimmer liegt man also bei ca. 32 Grad Wärme auf einer be-heizten Steinstufe, während quasi die Gischt auf einen niederregnet. Schon nach Sekunden ist der ganze Körper mit unzähligen Tröpfchen aus Salz-wasser bedeckt. Besonders intensiv wird das Erlebnis durch das gleichzeitige Einatmen des Salznebels. Ein ebenso interessantes wie gesundes Vergnügen.

Ebenfalls im Felsenstil gehalten sind die Erlebnisduschen sowie die Quellenhöhle, eine Kommunikations-ecke mit Brunnen. Ein Wintergarten-Ruheraum (Pergola-Garten) mit Panorama-Fenster und künstlichen Bäumen ermöglicht den freien Blick auf die Außenbecken. Wesentlich beliebter sind jedoch die hinteren beiden Ruheräume, die recht versteckt sind. Zur Rechten befindet sich ein Sternenhimmel-Ruheraum mit 10 gefliesten, körpergerecht geformten Wärmeliegen und 12 Polsterliegen. Der Raum ist abgedunkelt und Millionen von Sternen leuchten über den Ruhenden am dunklen Firmament. Naja, eigentlich sind es nur 1.700 Glasfaser-Lichtchen an der Decke, doch der Effekt ist wirklich toll.

-- Solarien --
Wer beim Ruhen außerdem noch ein wenig Bräune tanken möchte, ist im Ruheraum zur Linken allerdings besser aufgehoben. Dort sind über den Liegematten UVA-Strahler angebracht. Für das streifenfreie Bräu-nen eignen sich allerdings eher die drei abschließbaren Solarien-Kabinen mit preiswerten Einsteiger-Geräten. Und schließlich gibt es in der Thermengrotte noch einen kleinen Fernsehraum. So entgeht einem auch das wichtige Fußballspiel, der Abend-Spielfilm oder das Formel-1-Rennen nicht.

-- Familienfreundlichkeit --
Aus meiner Sicht gibt es dennoch einen Wermutstropfen. Als Familienvater finde ich es nämlich schade, daß Kinder in diesem Bad ausgegrenzt werden (Zutritt erst ab 6 Jahren, keine ermäßigten Tarife, kein Kinderbecken), zumal es im weiten Umkreis kein Familienbad mehr gibt. Das "Aquadrom" im benachbar-ten Bad Urach ist ja bereits seit Jahren geschlossen.

== Fazit ==
Insgesamt war der Aufenthalt in der "Panorama-Therme" dennoch sehr angenehm. Das teilweise nicht mehr zeitgemäße Ambiente - vor allem im Saunaland - wird durch viele andere Faktoren wieder wettge-macht. Nicht umsonst kommen seit langem jährlich fast 700.000 Gäste in dieses Bad, womit es trotz ab-geschiedener Lage zu den zehn beliebtesten Bädern in Deutschland zählt. Meines Erachtens ist es vor al-lem das breite Angebot an gesundem Thermalwasser und textilen Schwitzräumen, das die Gäste anzieht. Dabei waren zum Zeitpunkt meines Besuches beileibe nicht nur Rentner im Bad, sondern vor allem im Textilbereich auch sehr viele jüngere Leute, überwiegend Studenten. Ein Besuch in der "Therme Beuren" lohnt auf jeden Fall und man sollte mindestens vier Stunden einplanen, um wenigstens alles gesehen zu haben.

== Nachtrag ==
Ein guter Tipp noch zum Schluß: 15,50 Euro Eintritt kann man in der Panorama-Therme sparen, wenn man das Sauna-Gutscheinheft von Peter Hufer vorlegt. Der Saunaführer für die Region Stuttgart und Umgebung kostet in der 2. Auflage nur noch 19,90 Euro und bietet dafür einen guten Überblick über die Saunas der Region. Außerdem gibt es Gutscheine für über 350 Euro inklusive. ISBN 978-3-86696-012-1. Es gibt bisher schon 18 Führer dieser Reihe für fast ganz Deutschland. Genau das Richtige als Geschenk oder für Sauna-Touristen, z. B. Wohnmoblisten.

(c) by wellSPAss, 18. März 2008

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Juen Jürgen, 09.01.2009


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