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monte mare Obertshausen


Kategorien: Erlebnisbäder | Thermen und Saunen

monte mare Obertshausen © monte mare Obertshausen
© monte mare Obertshausen

Adresse und Informationen

monte mare Obertshausen Freizeitbad Betriebs-GmbH & Co. KG
Badstraße 19
63179 Obertshausen
Deutschland
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Telefon: (06104) 80190

Mit ganzjährig tropischen Temperaturen und rasantem Rutschvergnügen verspricht das monte mare Obertshausen seinen Badegästen Urlaubsfeeling zu jeder Jahreszeit. Im großen Freizeitbereich mit Erlebnisbecken, Rutschen und Kinderbecken können die Gäste den Alltag hinter sich lassen. Entspannung verspricht dagegen die Saunalandschaft. Die jüngsten Besucher dürfen sich im monte mare Obertshausen auf einen Kinderbereich mit wohlig warm temperierten Becken freuen. Die sportlicheren Badegäste schließlich ziehen im 25-Meter-Becken ungestört ihre Bahnen.

Bewertungen zu monte mare Obertshausen


Gesamtbewertung
s1
 69,3%

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Spaß
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 100%

Wissen
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 45%


Das Ziel scheint unseren Lesern geeignet für

0-5 Jahre
 
6-11 Jahre
 
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Das Sport- und Freizeitbad hat täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, das Saunaparadies montags bis donnerstags von 10:00 bis 23:00 Uhr, freitags und samstags von 10:00 bis 24:00 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.
Erwachsene (Bad) €10,00
Ermäßigte (Bad) €7,50
Preise und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

12 Bewertungen zu monte mare Obertshausen


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Klaus, 19.05.2012


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Wir waren heute mit zwei Familien da, insgesamt neun Personen, kein Platz zum sitzen und abstellen der Badesachen, Rutschen superlaut und voll, für jungere Kinder abschreckend, es waren ca.1000 Leute da und es wurden noch mehr reingelassen, die Gastronomie eine Unverschämtheit, wir haben 40 min. gewartet und das ging so die ganze Zeit, Essen naja, Sauberkeit ohje!!!! Nettes Gespräch mit dem Geschäfsführer, dem die Misstände bekannt sind und der um Verbesserung bemüht ist - hoffentlich bald.

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Weber, 03.01.2012


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Die Rutschen sind ganz ok, aber viel zu laut und lange Wartezeiten. Sonst schön gemacht, allerdings sehr wenig Liegen und Stühle. Die Gastronomie ist übel: sehr lange Wartezeiten und das Essen ist katastrophal!!! Unbedingt was zu Essen mitbringen auch wenn dies nicht erlaubt ist.
Die Saunalandschaft ist recht schön, die Aufgüsse klasse, jedoch auch da sehr laut und kein wirklicher Ruheraum vorhanden.
Preis/Leistung ist alles in allem i.O.

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Müller-Lüdenscheidt, 29.12.2011


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heute war ich mit meinen kindern im erlebnisbad.und heute sagten meine kinder auch,sie wollen nie wieder dahin.ganz ehrlich,ich geh 1-2mal im jahr dorthin.und jedes mal denke ich,wooowww,preise immer wuchtig,nur das was man für den preis kriegt,wird immer schlechter.wie kann ein solches"UNTERNEHMEN" nicht mit der zeit nach vorne sondern immer mehr zurück entwickeln.hygenisch eine zumutung,personal absolut unfreundlich,arrogant,selbst die bademeister sind einfach nur irgendwo anwesend,küche miserabel,habe nuggets bestellt,die dame hat 6stk in friteuse geworfen,und genau nach 3min auf mein teller.ich hab ihr das natürlich dagelessen,damit sie selber ist.zum schluss hat ein kind ins becken gekotzt,die eltern des kindes hatten echt mühe ein bademeister zufinden....wahnsinn nie wieder monte mare

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nezi ekiz barak, 03.01.2011


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monte mare ist einfach geilllllllll!!!

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monte mare freak, 04.11.2010


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Wir waren schon oft im Monte Mare. Uns hat es immer recht gut gefallen.
Für die Kinder ist es wirklich ein Erlebnis, die Rutschen usw.. Das Wasser könnte wärmer sein! Was uns seit dem letzten Aufenthalt in den Pfingst-Ferien sehr gestört hat: Wir hattn immer unsere Verplegung für den ganzen Tag (10.00 - ca. 20.00 Uhr) dabei. Die ganze Zeit war es immer üblich, dass man dann sein Proviant am unteren Sitzplatz des Schwimmbad-Bistro verzehren konnte. Dieses Mal wurden wir vom Bistro-Personal verwiesen, unser Essen und Trinken doch bei den Liegen um den Pool zu uns zu nehmen. Es würde in der Badeordnung stehen...Das wollten wir dann auch machen..., dann kam der Bademeister und erteilte uns eine Abmahnung, wir sollten doch zum Sitzplatz am Bistro gehen und dort essen und trinken. Was soll man denn tun, wenn keiner so recht Bescheid weiß. Wir fragten an der Kasse nach, da bekamen wir dann nur die Antwort, wir sollten halt heimlich an der Liege essen. Das kann doch nicht sein!!! Wenn man sich so im Schwimmbad umschaut, hat wohl jeder seine "Essenstasche" dabei. Das ist, finde ich, für eine Familie nicht tragbar, sich den ganzen Tag vom Bistro zu versorgen, denn der Eintritt ist ja auch nicht gerade billig!!! Wir werden in Zukunft überlegen, in ein anderes Erlebnisbad zu fahren.

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Susanne Leiser-Leis, 27.08.2010


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super, muss man hin. ist total spaßig(hat auch seinen preis).wer das verpasst ist nicht gut dran.

GEHT HIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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tim alexander leipold, 26.05.2010


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ich finde es einfach schön ,klein ist es mir garnicht es wurde renowiert aber es ist tausebd nal besser finde ich meine freundinn sagt e klein aber fein aber ich sage groß,fein suppi
alles ist gut und die leute die da arbeiten sind net und sollen es auch so bleiben.
mit freundlichen grüsen tanka janka

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tanja, 02.04.2010


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Von außen eine scheinbar kleine Schwimmhalle die es aber in sich hat.Strömungskanal , 2 große Whirlpools und ein schöner Wärmeraum laden zu Entspannen ein. Die 3 Rutschen bringen ordentlichen Spass, leider ist die Trichterrutsche nur bei viel Andrang im Betrieb.

Manko ist leider wie sooft der Umkleide und Sanitärbereich, der viele Mängel aufweist. Eine Tageskarte für 10,-€ ist jedoch o.k. und als ADAC-Miglied gibt es noch einen Rabatt und ein Softdrink obenauf.

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Marcus Rau, 16.01.2009


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Das ist eine Freizeitstars Toptipp

… 200 … "Freizeitbad monte mare Obertshausen"

Von Atlantis zum Meeresberg…

== Vorwort ==
Es war ein schöner, sonniger und kalter Wintertag am letzten Dezember-Wochenende, dazu noch Ferien und wir befanden uns im Frankfurter Raum, wo wir vor ein paar Jahren schon mal im "Atlantis Obertshausen" waren. Ein Freizeitbad, das von der Grundkonzeption her sehr interessant ist, das uns aber wegen einiger baulicher und organisatorischer Mängel damals nicht überzeugen konnte. Zwischenzeitlich gibt es aber einen neuen Betreiber, es soll sich einiges geändert haben. Und da wir noch Freikarten für das nun "monte mare Obertshausen" genannte Bad hatten, wollten wir diese unbedingt noch nutzen und schauten wieder vorbei.

== Fakten ==
Bad-Typ: Freizeitbad / Sportbad / Thermalbad / Hallenbad / Freibad / Familienbad / Themenbad / Saunaland
Eignung: Kinder / Erwachsene / Senioren / Sport / Behinderte / Textilfrei
Motto: …was will ich meer?

Adresse: "monte mare", Badstraße 19, D-63179 Obertshausen
Region: Hessen, bei Offenbach / Frankfurt

Telefon: (+49) 06104 - 801 90
Fax: (+49) 06104 - 801 999
e-mail: obertshausen@montemare.de
Internet: www.montemare.de
Eröffnung: HB 02. April 1966, Umbau 05. Oktober 2002

Anfahrt: A3 Frankfurt - Würzburg oder A45 / B43a bis Obertshausen, Richtung Waldschwimmbad. Bahn Of-fenbach - Rodgau (10 Minuten zum Bahnhof).

== Öffnungszeiten ==
Badeland:
Täglich: 10 - 21 Uhr

Saunaland:
Mo bis Do: 10 - 23 Uhr
Fr/Sa: 10 - 24 Uhr
So/Fei: 10 - 21 Uhr

== Tarife ==
Badeland:
Ermäßigte: 5,50 € (2 Std.), 6,50 € (4 Std.), 7,50 € (Tag)
Ab 17 Jahre: 6 € (2 Std.), 8 € (4 Std.), 10 € (Tag)
Familien: 16 € (2 Std.), 22 € (4 Std.), 27 € (Tag)

Saunaland inklusive Bad:
Einheitspreis: 11 € (2 Std.), 15 € (4 Std.), 18 € (Tag)

Zuschläge für WE/Fei (je 1,50 €). Ermäßigte sind Kinder von 4 bis 16 Jahren, Schüler und Studenten bis 27 Jahre, WDLs, ZDLs, Behinderte (ab 50 %). Kinder bis 3 Jahre frei (kein Zutritt zur Sauna). Familien sind 2 Erwachsene (Eltern / Großeltern) + max. 3 Kinder. Frühschwimmen 3 € (Mi 07.30 - 09 Uhr). Sonderpreise für Gruppen. Stand: 01/09

== Ort ==
Das Städtchen Obertshausen liegt in Hessen (nicht zu verwechseln mit Oberhausen / NRW), genauer gesagt im Landkreis Offenbach, etwa eine halbe Autostunde von Frankfurt entfernt. Bereits im Jahre 865 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich der Ort eher gemächlich, so daß die Stadt heute nur insgesamt rund 25.000 Einwohner zählt. Größte Sehenswürdigkeit in Obertshausen ist sicherlich das Erlebnisbad, das als Umbau und Erweiterung des Hallen- und Freibades "Waldbad" von 1966 im Oktober 2002 zunächst unter dem Namen "Atlantis" eröffnete.

== Vorgeschichte ==
Es gab einmal zwei Unternehmer, die eigentlich nicht aus der Bäderbranche kamen, aber das unglaubliche Glück hatten, von den Großstädten Ulm / Neu-Ulm mit der Bau-Ausführung und dem anschließenden Betrieb eines Mega-Spaßbades beauftragt zu werden. Dieses Bad, "Atlantis" genannt, traf genau den damaligen Geschmack des Publikums und war vom ersten Tag an sehr erfolgreich. Es kostete ca. 28 Mio. Euro (brutto) und wurde im Dezember 2008 eröffnet. Praktisch vom Start weg wurde es zum führenden Erlebnisbad der Region, ja sogar zum damals vielleicht bestbesuchten Spaßbad in Deutschland. Die Ausstattung war umfangreich, es gab für jede Nutzergruppe reichhaltige Angebote bis hin zum Wellenbecken und einer großen Saunalandschaft. Dieser Erfolg verleitete den Betreiber dazu, schon sehr schnell zwei weitere Bäder nach ähnlichem Muster zu planen.

Die Kommunen rissen sich förmlich um das erfolgversprechende Konzept und bestellten im blinden Vertrauen auf den sicher geglaubten Erfolg. Kurz hintereinander wurden zwei neue "Atlantis-Bäder" errichtet, nämlich im westfälischen Dorsten (Eröffnung Dezember 2001, Baukosten ca. 24 Mio. Euro brutto) sowie im hessischen Obertshausen (Eröffnung Oktober 2002, Baukosten ca. 25 Mio. Euro brutto). Das alles geschah unter einem ungeheuren Zeitdruck. Die "Hausaufgaben", nämlich gründliche Analysen im Vorfeld (Standort-Analyse, Konkurrenz-Analyse, Markt-Analyse etc.) erledigte man dabei offenbar nicht sehr akkurat. Man verließ sich wohl auf die Wirtschaftlichkeits-Prognosen, die in solchen Fällen zu dieser Zeit natürlich allesamt sehr positiv ausfielen (schließlich wollte man ja bauen). Zudem verließ man sich darauf, daß der Betreiber ein Experte bezüglich Bau, Ausstattung und Organisation von Bädern sei. So nahmen die Kommunen auch viel zu wenig Einfluß auf so wichtige Dinge wie Bauplanung, Design, Abläufe, Marketing, Personalplanung, Aktionen, Preise und Zeiten.

Ein Riesen-Fehler, wie sich schon bald darauf herausstellte. Es kam, wie es kommen mußte. Die Bäder waren schlecht geplant und die Bau-Ausführung schlampig. Zudem gab es Finanzierungs-Probleme. Viele der bauausführenden Firmen wurden - laut deren Angaben - bis heute nicht bezahlt. Die kalkulierten Gästezahlen wurden nicht annähernd erreicht, der Zuschußbedarf wuchs in enorme Dimensionen. Schon nach zweieinhalb Jahren Betrieb mußte das "Atlantis" in Dorsten im Juni 2004 Insolvenz anmelden. Es wurde notgedrungen in eine städtische Gesellschaft überführt.

Die gleichen Probleme traten auch in Obertshausen auf. Hier kam die Insolvenz schon nach knapp einem Betriebsjahr. Und auch in Neu-Ulm gab es Probleme mit dem Betreiber, so daß die Stadt diesen schließlich aus dem Bad herausklagen mußte. So ging das "Atlantis-Imperium" mit einem großen Knall unter, wie einst das große Vorbild. Der Betreiber wird dabei sicherlich nicht arm geworden sein, doch die jeweiligen Städte und die ausführenden Baufirmen machten große Verluste und auch etliche Millionen Euro an Subventionen für Bau und Betrieb flossen offenbar in verborgene Kanäle, wo sie versickerten. Nicht der erste Fall von gescheiterten Traum-Bädern / Bäder-Träumen, aber wohl einer der spektakulärsten. Momentan befaßt sich - laut Presseberichten - die Staatsanwaltschaft mit den Vorgängen an allen drei Bäder-Standorten. Und da jedes Bad eine Immobilie ist und daher nicht versetzt werden kann, standen auch hier die Kommunen wieder in der Pflicht. Schließlich will ja der Grundbedarf für die Bevölkerung abgedeckt werden.

Da sich die Stadt Obertshausen offenbar den Eigenbetrieb nicht zutraute, suchte man nach einem neuen Betreiber - und wurde bei "monte mare" fündig. Im Jahre 2006 wurde das Management des Freizeitbades an "monte mare" übertragen. Diese Betreibergesellschaft führte damals etwa eine Handvoll anderer Freizeitbäder, z. B. in Reichshof-Eckenhagen, Rengsdorf, Neustadt/Sachsen, Rheinberg und Oer-Erkenschwick. Zwischenzeitlich sind noch zwei weitere hinzugekommen, nämlich Tegernsee und Schliersee. Weitere Bäder sind im Bau (z. B. Bingen) bzw. geplant. "monte mare" ist also durchaus ein sehr aktiv agierender Betreiber (und Generalunternehmer im Bäderbau). Nachdem uns das "Atlantis" in Obertshausen bei unserem ersten Besuch kurz nach der Eröffnung ja nicht gerade überzeugen konnte, waren wir sehr gespannt auf das nun hoffentlich stark nachgebesserte, neue "monte mare"-Bad.

== Anfahrt ==
Das "monte mare" liegt etwas außerhalb von Obertshausen, ist jedoch auch fußläufig vom Bahnhof aus relativ schnell zu erreichen. Von der Autobahn aus gestaltet sich die Anfahrt recht problemlos. Der Weg ist zwischenzeitlich sehr gut ausgeschildert (weiße Schilder mit Aufschrift "Erlebnisbad"). Nach etwa fünf Minuten Wegstrecke von der Autobahn aus kommt man zum großen, kostenlosen Parkplatz.

== Entrée ==
Das Bad duckt sich ein wenig in die Landschaft, wirkt von außen nicht spektakulär. Die einzige hier sichtbare Veränderung seit der Übernahme durch "monte mare" sind neue Schilder an den Außenseiten. Die Rutschen sind vom Eingang aus nicht zu sehen, da sie sich an der Rückseite des Gebäudes befinden. Das Foyer ist weitläufig, wenngleich immer noch nicht sehr gemütlich gestaltet. Den Einblick ins Badeland durch die großen Glasscheiben hat man nach-träglich vermilchglast, so daß man nun nicht mehr hineinschauen kann.

Die externe Gastronomie war bei unserem Besuch zumindest nicht in Betrieb. Früher gab es hier mal ein (allerdings schlecht funktionierendes) Eiscafé. Schön aber, daß es immer noch den Badeshop gibt, der sogar geöffnet hatte. Meine Frau kaufte sich hier gleich einen hübschen Badeanzug. Währenddessen besorgte ich die Eintrittskarten. Es herrschte natürlich sehr viel Betrieb (nach Weihnachten ist Hochsaison für Bäder), darum waren zwei Kassen geöffnet und an beiden standen lange Schlangen.

Ich bekam meine freien Eintritte problemlos. Die Kassendame fragte freundlich, ob wir für das Kind einen eigenen Schrank benötigten, da Sauna-Schränke im Moment knapp seien. Da wir das nicht brauchten, nahmen wir nur zwei Spinde in Anspruch. Als Ausgleich dafür erhielten wir von der Kassendame ohne Nachfragen und freiwillig zwei Gutscheine für je einen Softdrink geschenkt. Eine tolle Geste, die man gar nicht genug hervorheben kann. Wo im deutschen Dienstleistungsgewerbe bekommt man denn heutzutage noch etwas geschenkt? Ich erhielt jedenfalls dann noch die Chip-Armbänder, die zum Passieren der Schranken benötigt werden und auch zum Abschließen der Spinde dienen. Außerdem werden alle in Anspruch genommenen Dienstleistungen auf den Chip gebucht und dann beim Austritt nachbezahlt. Es herrscht also bargeldloser Zahlungsverkehr im ganzen Bad. Früher, im alten "Atlantis", hatte das noch nicht funktioniert. Eine spürbare Verbesserung also.

== Umkleiden ==
Der Umkleidebereich ist sehr weitläufig, die Schranknummernvergabe aber leider immer noch etwas unübersichtlich. Die einzelnen Schrankreihen sind zwar nummeriert, aber es gibt keine durchgehende Nummerierung. So kommt es auch, daß die höchste Schranknummer 3.136 ist, es insgesamt aber nur 1.436 Schränke gibt. Im Mittelbereich des Umkleideraumes klafft auch immer noch eine große Lücke, denn hier wurden bis heute gar keine Schränke aufgebaut. Wahrscheinlich hat sich aber herausgestellt, daß es nur wenige Tage im Jahr gibt, an denen diese benötigt würden und die Aufstellung darum unrentabel wäre. Der Umkleidebereich für die Badelandschaft verfügt nun über 1.300 Schränke (230 mehr als früher), wobei die meisten gemischtgeschlechtlich sind, es aber auch eine Sammelumkleide für Familien und zwei für Damen gibt. Weiterhin gibt es in jeder Schrankreihe auch ausreichend Einzelkabinen.

Die Schränke selbst sind halbhoch, bieten also für Mäntel nicht allzu viel Platz. Darum den Wintermantel am besten gleich im Auto lassen. Ebenso wie die Bad-Umkleiden sind auch die dahinter liegenden Sauna-Umkleiden gemischtgeschlechtlich. Dort gibt es allerdings keine Einzelkabinen. Wer sich geniert, sollte vielleicht gleich an der Kasse nur die Badelandschaft buchen und dann den Aufpreis für das Saunaland nachbuchen. Für die Sauna stehen 136 Schränke zur Verfügung, was recht knapp bemessen ist. Die Schrankwahl ist im Übrigen nicht frei, sondern die Schranknummer wird an der Kasse vergeben.

== Vorreinigung ==
Beim Zugang zum Badeland geht es links zu den Duschen und Toiletten der Damen, rechts liegen die der Herren. Es gibt jeweils 14 Duschen in beiden Bereichen, außerdem zehn WCs bei den Damen und fünf bei den Herren (dort zusätzlich noch fünf Pissoirs). Das ist ausreichend. Weiterhin befinden sich in den Vorräumen einige Waschgelegenheiten. Trotz großen Andrangs erschienen uns die sanitären Anlagen sauber und gepflegt. Für Behinderte gibt es einen eigenen Bereich mit Duschen und Toiletten.

== Hallenbad ==
Die Badehalle ist groß und langgezogen, jedoch sieht man zumindest als Fachmann auf den ersten Blick, daß es sich hier nicht um einen kompletten Neubau, sondern um einen Umbau handelt. Die Raumaufteilung wirkt ein wenig ungeschickt und die Badeplatte befindet sich ca. zwei Meter unter der Eingangsebene. So muß man also zunächst ein paar Stufen oder die Rampe hinabgehen, um zu den Becken zu gelangen. Auch die Decken-Konstruktion ist nicht gerade innovativ zu nennen.

== Sport-Angebote ==
Für Bahnenschwimmer steht ein eigenes Sportbecken zur Verfügung, 25 Meter lang, aber leider mit nur vier Bahnen. Zum Tauchen und Springen ist das Becken aber weniger geeignet, da die maximale Tiefe 221 cm beträgt. Immerhin gibt es aber Startblöcke. Ein Sprungbrett oder einen Turm sucht man natürlich vergeblich.

== Badelandschaft ==
Der "Nichtschwimmer"-Bereich besteht im Wesentlichen aus zwei großen Innenbecken, die jeweils durch eine Schwimm-Schleuse mit einem Außenbecken verbunden sind, sowie einem Planschbecken auf zwei Ebenen und zwei Warm-Sprudelbecken.

== Entspannungsbecken ==
Ein relativ kleines, aber frei geformtes Innenbecken ist für die Entspannung gedacht. Man findet hier Massagedüsen in den Beckenwänden und eine Halbinsel mit einem kleinen Wasserfall. Ein weiterer Wasserfall rauscht aus einer griechisch wirkenden Amphore auf die Gäste herab. Beide Wasserfälle sind ebenso wie die Massagedüsen nur temporär in Betrieb, wohl abwechselnd. Unterhalb des Amphoren-Wasserfalls mündet außerdem noch ein Bächlein in das Becken. Die Wassertemperatur ist annehmbar, aber nicht gerade kuschelig warm.

== Erlebnisbecken ==
Das größte Bassin ist das einige Meter entfernt liegende Erlebnisbecken. Auch dieses ist nur mäßig warm und allzu viel Erlebnis darf man hier nicht erwarten. Die einzige echte Attraktion ist der breite Strömungskanal, der sich durch eine künstliche Felslandschaft zieht. Die Strömungsdüsen sind aber recht schwach, so daß man an der Innenseite des Kanals kaum noch Strömung verspürt. Man treibt oder schwimmt also mit mäßiger Geschwindigkeit immer rund um einen mittig angeordneten Whirlpool. Eine weitere Attraktion ist eine kleine Insel mit einem Artefakt, aus dem ebenfalls hin und wieder ein von zwei Seiten kleiner Wasserfall herabrieselt.

== Außenbecken ==
Sowohl Entspannungsbecken als auch Erlebnisbecken sind mittels Ausschwimmschleusen mit Ganzjahres-Außenbecken verbunden. Die Schleusen sind billigst gestaltet, sie bieten kaum Wind- und Wärmeschutz. Auch in den Außenbecken findet man nicht allzu viele Wasser-Attraktionen. Auffällig ist eine Schwalldusche, die wirklich häßlich am Beckenrand aufragt. An schönen Sommertagen ist der Aufenthalt hier draußen sicherlich angenehm, bei winterlichen Außentemperaturen aber wegen des zu kühlen Wassers kaum zu empfehlen.

== Whirlpools ==
Im "monte mare" gibt es insgesamt drei Warmsprudelbecken, wovon man zwei im Badeland findet. Ersteres liegt unübersehbar im Mittelpunkt des Strömungskanals. Es ist über eine Brücke bequem erreichbar - oder man steigt aus dem Strömungskanal ein und holt sich vielleicht blaue Flecken dabei. Da die Wassertemperatur bei ca. 34 ° liegt, ist dieser Whirlpool außerordentlich beliebt - schließlich handelt es sich um das wärmste Becken der Badelandschaft. Der Pool hat vier Meter Durchmesser und ist für ca. 10 bis 15 Personen konzipiert. Es kommt aber häufiger vor, daß sich hier 25 Leute gleichzeitig aalen. Dann fühlt man sich allerdings wie die Sardine in der Büchse.

Ein weiteres Warm-sprudelbecken findet man als Mittelpunkt einer "römischen Tempelruine", etwa drei Meter über dem Badeplatten-Niveau. Man erreicht dieses Bassin über eine gebogene Treppe - für Fremde wohl eher zufällig, denn es gibt keine Hinweisschilder. Oben findet man ein ebenfalls vier Meter im Durchmesser messendes Becken, etwa mit der gleichen Wassertemperatur wie der untere Whirlpool. Leider hat man aber vom Pool aus keinen Ausblick nach unten, da der Bauherr ringsum eine brusthohe Mauer hat bauen lassen. Auch dieser Whirlpool ist in der Regel voll. Verlassen kann man den Pool nur über die gleiche Treppe, die man hinaufgestiegen ist, so daß es doch recht eng werden kann.

== Kinder-Angebote ==
Für Kleinkinder steht ein relativ großes Becken auf zwei Ebenen zur Verfügung, in einer recht hellen Ecke weit weg vom Sportbecken positioniert. Eine gute Stelle, doch was hat man daraus gemacht? Um es kurz zu sagen: nichts. Das Becken bietet keinerlei Spiel-Elemente, selbst Kleinkinder langweilen sich schon. Ein nettes Fliesenmuster mit Korallenfisch und Krake und eine ein Meter lange Minirutsche reichen nicht, um Kids zu begeistern. So müssen sich die Eltern die ganze Zeit mit den kleinen Plagen beschäftigen.

Die obere Beckenebene verfügt zwar noch über einen breiten Wasserfall, der jedoch aus drei Metern Höhe herabrauscht und so für Kleinkinder ungeeignet ist. Zudem war er die ganze Zeit außer Betrieb. Immerhin findet man direkt neben dem Becken aber einen eigenen Sanitärraum für die Kinder mit Wickeltisch, Dusche und Toilette. Am Rande des Erlebnisbeckens, aber vom Planschbecken aus nur schwim-mend oder über einen sehr weiten Landweg erreichbar, findet man noch ein großes Wikingerschiff aus Beton, dunkelbraun und grau angemalt. Eine Takelage gibt es nicht, auch die Schilde sich nicht in schönen bunten Farben bemalt. So wirkt das Schiff öde und langweilig. Zum Spielen lädt es jedenfalls nicht ein. So findet man zumindest die größeren Kinder hauptsächlich im Rutschenparadies…

== Rutschen ==
Der Rutschen-Aufstiegsturm befindet sich in einem Anbau zwischen Sportbecken und Entspannungsbecken. Die Rutschen stellen für die Jugendlichen den Haupt-Anziehungspunkt dar. Ursprünglich waren einmal vier Großrutschen geplant, ausgeführt wurden davon aber nur drei. Der breite Auslauf für eine gelbe Doppelbob-Reifenrutsche ist zwar vorhanden, die Rutsche existiert jedoch nicht. Ebenso wenig existieren eine Zeitmessung oder eine Video-Übertragung. Was man sich jedoch am meisten wünschen würde, wäre warmes Wasser. Zum Zeitpunkt unseres Besuches betrug die Wassertemperatur bei den Rutschen erfrischende 26 °, was nur Hartgesottene zum mehrfachen Rutschen animiert. Da der Aufstiegsturm zudem auch nicht gerade kuschelwarm und zugfrei ist und man bis zu einer Viertelstunde (bei jeder Rutsche) Schlange stehen muß, bevor man drankommt, kann man sich hier leicht eine Erkältung einfangen. Es ist allerdings auch ein schönes Spektakel, etwa jede Minute einmal jemanden mit teilweise lautem Geschrei in den Auslauf der Trichterrutsche schießen zu sehen. Viele stehen hier auch nur rum, um das zu sehen. Einige Kids nutzen die Verwirrung dann auch aus, um sich schamlos vorzudrängeln.

== Trichterrutsche ==
Die größte Attraktion ist wohl die grüne Trichterrutsche Marke "Space Bowl". Um deren Auslauf herum wurde die Aufstiegstreppe für alle Rutschen gebaut. Die Space-Bowl ist eine sehr rasante, abenteuerlich zu nennende Rutsche und es existieren von dieser Bauart nur sehr wenige in Deutschland. Zunächst geht es in eine enge, fast senkrecht abfallende Röhre, wie bei einer Turbo-Rutsche. Auf den ersten Metern rutscht einem Quasi das Herz in die Hose. Die 28 Meter lange Turbo-Röhre verläßt man bereits nach etwa zwei Sekunden wieder. Dann schießt man mit vielleicht 60 km/h in einen riesigen Trichter-Auslauf aus GFK. Man dreht zwei oder drei Runden, wobei man immer langsamer wird und schließlich zur Mitte rutscht. Dort fällt man durch ein großes Loch etwa zwei Meter tief in den eigentlichen Ausstieg. Das Wasser ist hier ziemlich tief, man kann nicht stehen. So muß man dann noch ein paar Meter schwimmend bis zur Ausgangsschleuse zurücklegen. Also nichts für Nichtschwimmer oder Weicheier. Das Mindestalter für die Benutzung beträgt daher auch 12 Jahre. Hier unten steht aber ständig eine Aufsichtskraft, die darüber wacht, daß niemand ertrinkt. Und durch die Schleusenregelung ist auch gewährleistet, daß es keine Zusammenstöße zwischen den Rutschenden gibt.

== Blackhole-Rutsche ==
Die mit 108 Metern längste Rutsche ist eine dunkelblaue Black-Hole. Diese klassische Röhrenrutsche ist auf den ersten Metern noch transluzent, wird dann aber in der zweiten Hälfte stockdunkel. Hier sind dann verschiedene Lichteffekte installiert, die das Rutschen quasi zu einer Geisterbahnfahrt machen. Die Rutsche hat einen eigenen Sofa-Auslauf und der Zutritt wird mittels Ampel-Regelung gesteuert. Diese Rutsche dürfte wohl die beliebteste sein.

== Reifenrutsche ==
Als sinnvolle Ergänzung zu der schnellen und der dunklen Rutsche gibt es auch noch eine hellblaue Reifenrutsche. Diese ist nur 68 Meter lang, sollte also eigentlich relativ harmlos sein. Auch hier erfolgt der Zutritt mittels Ampelregelung. Die Rutsche darf eigentlich nur mit Reifen benutzt werden, was aber unmöglich ist, da niemals für alle Aspiranten genügend Reifen da sind. Rutscht man ohne Reifen, ist die Rutsche wirklich langsam und ungefährlich. Das ist aber laut Rutsch-Anleitung ja gar nicht erlaubt. Sitzt man jedoch auf einem Reifen, dann geht die Post ab. Steuern oder Bremsen sind unmöglich, man schießt mit einem Affenzahn durch die Kurven. Dabei sollte man beachten, daß man wirklich mittig im Reifen sitzt, sich an den Griffen festhält und die Füße Kontakt zur Rutsche haben. Ansonsten könnte es passieren, daß man sich in einer Kurve überschlägt und üble blaue Flecken oder gar eine Gehirnerschütterung davonträgt. Das ist aber nicht die Regel, eher die seltene Ausnahme.

== Bad-Cafeteria ==
So viel Action macht natürlich Appetit. Und dafür gibt es eine "Free-Flow-Gastronomie", also Selbstbedienung. Tische sind ausreichend vorhanden, aber weder aufgeräumt noch sauber. Heute zumindest sah es hier aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall benutzte Teller, Pommes auf dem Boden und Ketchup auf den Tischen. Nicht unbedingt einladend. Offenbar fehlt die helfende Hand, die sich um die Sauberkeit kümmert, zumindest an gut besuchten Tagen. Eine Speisekarte gab es hier nicht, die verfügbaren Gerichte waren über der Theke angeschrieben. Kulinarische Höhepunkte darf man nicht erwarten, das Angebot ähnelt dem einer Pommesbude. Es ist aber wohl auch möglich, an den unteren Tischen selbst mitgebrachte Speisen und Getränke zu verzehren, zumindest wurde das offensichtlich toleriert.

== Weitere Defizite im Badeland ==
Wie man sieht, hat mich die Badelandschaft trotz der Thematisierung nicht allzu sehr überzeugt. Hinzu kommen noch die unbequemen, billigen Plastikliegen und -stühle. Und schaue ich hoch zur Uhr, die auch in einem Bahnhof hängen könnte, dann lese ich nicht etwa die Uhrzeit, sondern einen notdürftig angebrachten Zettel mit der Aufschrift "defekt". So stelle ich mir nicht das perfekte Freizeitbad vor.

== Saunaland ==
Für erholungsbedürftige Erwachsene, die nicht unbedingt auf das Abenteuer Rutschen aus sind, dürfte die weitläufige Saunalandschaft der größte Anziehungspunkt sein. Man erreicht sie durch eine Schranke oberhalb des Sportbeckens oder durch eine Tür bei den Sauna-Umkleiden. Zwar ist man im Frankfurter Raum mit guten Saunalandschaften ja wirklich schon verwöhnt (z. B. Rhein-Main-Therme, Taunus-Therme, Palais Royal, Rebstockbad, Titus-Thermen, Garden Eden), doch das "monte mare Obertshausen" reiht sich in die illustre Reihe der Top-Anlagen nahtlos ein. Es stehen elf Schwitzräume zur Verfügung (inkl. Hamam und Rhassoul-Bad), die allesamt gut ausgeführt wurden. Da macht es Spaß, seine Schweißtropfen rinnen zu lassen.

== Innensaunas ==
Vom Badeland kommend passiert man zunächst die Vorreinigung und Toiletten, wobei man diese aber leicht übersieht, da sie wenig auffällig in zwei abgeschlossenen, rechts des Weges liegenden Räumen versteckt sind. Es gibt jeweils nur drei Duschen für Damen und Herren. Zur Linken ist ein Vorhang, hinter dem sich die Damensauna verbirgt. Diese ist relativ klein und besteht eigentlich nur aus einem Saunaraum. Die anderen Schwitzräume sind jedoch interessanter. Da gibt es zunächst ein wie eine Höhle gestaltetes Dampfbad, das mit fein zerstäubter Sole beschickt wird. Hier kann man auch auf Knopfdruck einen 20-%igen Soleregen erhalten. Ein weiteres Dampfbad ist wie eine Tropfsteinhöhle gestaltet. Ein paar Stalagtiten sind als Kristalle ausgebildet und grün hinterleuchtet. Sehr hübsch. Schließlich gibt es noch ein mildes Saunarium sowie eine Aufguß-"Bauernsauna" im Innenbereich. Sehr entspannend ist auch der in den Boden eingelassene Whirlpool.

== Außensaunas ==
Sehr schön gestaltet ist der weitläufige Saunagarten, der sich wie ein Schlauch um das halbe Gebäude zieht. Hier findet man drei weitere Saunas. Alle diese Schwitzräume sind, wie übrigens auch die drei finnischen Saunas im Innenbereich, aus massiven Rundholz-Bohlen erbaut. Eine solide Bauweise, die auch optisch viel hergibt. Da wäre zunächst die große Finnsauna zu erwähnen, in der stündlich Erlebnis-Aufgüsse zelebriert werden. Natürlich gibt es auch eine Erdsauna, hier allerdings nicht mit offenem Kaminofen, sondern einem seitlichen Elektro-Ofen. Am besten gefallen hat mir aber die Bio-Blocksauna, achteckig gebaut und sehr geräumig. In der angenehmen Atmosphäre finden auch regelmäßig Entspannungs-Sessions statt. Relaxen kann man aber auch im sehr schönen Ruhe-Blockhaus, wo nicht nur ein Dutzend Liegen, sondern auch ein bequemes Bett und ein Massageraum auf die Gäste warten. Weitere 70 Liegen finden sich im Innenbereich der Saunalandschaft.

== Sauna-Restaurant ==
Die Gastronomie im Saunaland steht wirklich in krassem Gegensatz zu der im Badebereich. Man kann sich hier gemütlich hinsetzen und in aller Ruhe aus einer gepflegten Karte auswählen. Im alten "Atlantis" gab es ja nur ein Bistro, jetzt ist es ein echtes Restaurant. Eine aufmerksame Bedienung kommt an den Tisch und nimmt unsere Bestellung auf. Die Wahl fällt schwer, denn die Karte ist vielversprechend. Schließlich nehmen wir den Fitneß-Salat mit marinierten Putenbrust-Streifen (7,90 Euro), die Farfalle in Senf-Rahmsauce mit gebratenen Putenbrust-Streifen (6,80 Euro) und eine ofenfrische Ciabatta mit Salami und Gouda (4,80 Euro). Dazu ein Hefeweizen (3,50 Euro für 0,5 Liter) und zwei Softdrinks (0,4 Liter, dank der Gutscheine umsonst). Und ich muß sagen, wir haben sehr gut gespeist.

Der Salat war frisch und appetitlich zubereitet (in einer eßbaren Schüssel serviert), der Nudelteller zwar nicht riesig, aber sehr wohlschmeckend, die Dijon-Sauce einfach köstlich. Das Ciabatta war ebenfalls okay, wenngleich für mein Ermessen zu teuer. Ansonsten muß ich sagen, daß die Karte wirklich sehr interessante, leichte Gerichte enthielt, die größtenteils preislich auch wirklich akzeptabel waren. Ansonsten gibt es Frühstücks-Angebote, sechs verschiedene Salat-Teller, Suppen, Focaccia, Chili con carne, Wraps, Folienkartoffeln, verschiedene Pasta etc. Die teuersten Angebote waren Spaghetti Scampi, "monte mare Sandwich" mit gebratener Putenbrust, Salat und Bratkartoffeln oder Jägerschnitzel mit Beilagen (jeweils 8,90 Euro). Ich denke, da ist für jeden etwas dabei. Und wer sich das Speisen hier nicht leisten kann oder möchte, der kann sich ja auch selbst etwas mitbringen und im Badeland verzehren.

== Wellness ==
Die Wellness-Abteilung ist an das Saunaland angegliedert. Man findet sie direkt neben der Sauna-Gastronomie. Dort steht ein Counter für die Anmeldung zu den Anwendungen. Es steht ein Massageraum zur Verfügung, außerdem ein sehr schön ausgestatteter Hamam-Raum und ein tolles Serail-Bad. Im "Atlantis" war die Nutzung des Serailbades noch kostenlos, damals konnte man sich selbst ein Schlammbad gönnen. Ansonsten war Wellness aber früher kein großes Thema. Heute ist das anders, man kann viele verschiedene Anwendungen und Zeremonien buchen - was allerdings nun kostenpflichtig ist.

Zu nennen wäre zunächst die Seifen-Bürsten-Massage, die mit dem schön gestalteten Hamam einen würdigen Rahmen hat. Auch die Zeremonien im schön gestalteten Rhassoul-Bad sind absolut empfehlenswert. Alleine geht das freilich nicht, denn es sind dafür mindestens zwei Teilnehmer erforderlich. Dann kann man allerdings nicht nur das übliche "Schlammbad" nehmen, sondern beispielsweise auch Honig-Haselnuß-Peeling, Hot-Chocolate-Zeremonie, Moor-Einreibung oder Thalasso-Zeremonie. Weiterhin sind natürlich Klassische Massagen im Angebot, ebenso wie verschiedene, wohltuende Ayurveda-Massagen wie Sanjeevana, Abhyanga und Pinda Sweda (heiße Zitronen-Kokos-Massage). Und schließlich gibt es auch noch diverse Aroma-Relax-Massagen und Nuad Classic - die traditionelle Thai-Massage. Also jede Menge Möglichkeiten, sich wirklich gut zu entspannen.

== Solarien ==
An der Längsseite des Sportbeckens sind drei Bräunungskabinen aufgestellt. Diese sind von außen zunächst nicht als solche zu erkennen. Es handelt sich um drei kleine, außen weiß verkalkte Räume, die wohl an griechische Häuser erinnern sollen. Die Häuschen stehen auf einem Holz-Podest, wobei man zunächst fünf Treppenstufen überwinden muß. Warum man das so gebaut hat, erschloß sich mir nicht. Jedenfalls können Gehbehinderte diese Kabinen nur schlecht nutzen. Vor der Tür befindet sich jeweils der Buchungs-Automat, drinnen stets ein Mittelklasse-Solarium vom Marktführer "Ergoline". Die Sonnenbänke sind nicht schlecht und der Preis von drei Euro für sieben Minuten Besonnung geht auch in Ordnung.

Schleierhaft ist mir allerdings, warum man drei gleiche Solarien genommen hat, wo es doch Dutzende verschiedener Typen auf dem Markt gibt. Man hätte zumindest zwei Leistungsklassen wählen können. Eines der Solarien war übrigens offenbar defekt, die Tür jedenfalls ganztägig abgeschlossen. Das tat der Sache aber keinen Abbruch, denn während unseres gesamten Aufenthaltes hat offenbar niemand ein Solarium genutzt. Vielleicht liegt das aber auch daran, daß die Solarien nicht beschildert sind und daher von den meisten Gästen einfach übersehen werden. Gleiches gilt im Übrigen auch für die ebenfalls drei gleichen Solarien der gleichen Marke, die man in einer total versteckten Ecke des Saunalandes findet, wenn man danach sucht. Offenbar will man hier mit den Solarien keinen Umsatz machen.

== Publikum ==
Im Badeland, das ja sehr auf Spaß und Sport und eher weniger auf Entspannung ausgerichtet ist, dominieren erwartungsgemäß die Jugendlichen sowie junge Familien. Personen über 50 Jahre sind hier so gut wie keine anzutreffen, höchstens in Begleitung der Enkelkinder. Im Saunaland war das Publikum eher gemischt, wobei aber auch hier jüngere Leute überwogen. Rentner findet man hier kaum, die weitaus überwiegende Mehrzahl der Gäste dürfte wohl zwischen 20 und 40 Jahren alt sein. Auch für Homosexuelle ist das "monte mare" kein Refugium.

== Personal ==
Tja, in der Frage, wie gut oder schlecht das Personal ist, bin ich wirklich zwiegespalten. Zunächst war da die äußerst nette und hilfsbereite Dame an der Kasse. Dann die sauberen Umkleiden und Sanitärräume, die ich bei meinem ersten Besuch im damaligen "Atlantis" noch anders in Erinnerung hatte. Bis dahin also durchaus positiv. Zudem kann man über die Präsenz der Aufsichtskräfte nicht meckern, sie sind in großer Zahl vorhanden und aufmerksam. Aber dann gab es auch zwei Erlebnisse, die mich weniger positiv stimmten. Die möchte ich mal kurz schildern:

Zunächst war ich mit Frau und Kind im Badeland und hatte natürlich wie immer meine Spiegelreflex-Kamera mit. Während der ersten Stunde war sie gut verpackt in der Tasche, ich benutzte sie nicht. In dieser Zeit sind mir mindestens ein halbes Dutzend Leute aufgefallen, die ganz offen und auch mit Blitzlicht Fotos machten. Ein Verbotsschild ist mir im Badeland nicht aufgefallen und niemand wurde angesprochen. Dann ging ich mit meiner Kamera zum Strömungskanal, um ein Foto der Anlage (NICHT explizit der Personen) zu machen.

Als ich gerade mein allererstes Foto geschossen hatte (total unverfänglich), kam ein junger Rettungsschwimmer zu mir gerannt und machte mich ganz rüde an. Ein Badegast hätte ihm gesagt, ich würde die Besucher fotografieren und er fühlte sich belästigt. Klar, der Angestellte konnte mir nicht sagen, wer dieser Gast wohl sei und er kam auch aus einer Richtung, wo ich überhaupt noch nicht war. Also hundertprozentig eine Lüge. Vielleicht so ein Standard-Spruch, um Gäste vom Fotografieren abzuhalten (warum auch immer). Jedenfalls zeigte ich ihm mein Foto und sagte ihm, wenn sich wirklich jemand über mich beschweren würde, würde ich das entsprechende Foto natürlich sofort löschen. Damit war er dann wohl zufrieden, denn ich wurde nicht mehr beim immer noch ganz offenen Fotografieren angesprochen.

Aber geärgert hat mich die Sache schon. Beim Zugang zum Saunaland hängt übrigens ein Schild, daß hier sowohl Handies als auch Fotoapparate "unerwünscht" sind. So was akzeptiere ich natürlich und ich machte dort auch keine Fotos, die Kamera blieb draußen. Grundsätzlich ist es ja nachvollziehbar, wenn Betreiber das Fotografieren nicht wünschen, aber auf eine solche Art und Weise wie mir im Badeland widerfahren geht das einfach nicht. Es gehört einfach zu einem gelungenen Familienausflug dazu, daß man ein paar Fotos oder sogar ein kleines Video als Erinnerung mitnimmt. Und ich wüßte auch nicht, wie ich meinem sechsjährigen Sohn, der auch schon immer und überall munter mit seiner Digitalkamera rumknipst, erkläre sollte, daß er das im Schwimmbad nicht darf.

Das zweite Erlebnis war kurze Zeit später im Sauna-Whirlpool. Ich träumte im nun angenehm warmen Wasser (das war beim alten Betreiber eher kalt) so vor mich hin, wie etwa zehn andere Gäste auch. Darunter war auch eine junge Dame mit ihrer dreijährigen Tochter, die einen Tanga trug. Da kam eine Leitungs-Person des Bades, wohl ein Saunameister, und forderte sie auf, die Sauna zu verlassen. Es sei Anweisung der Geschäftsleitung, daß keine Kinder unter vier Jahren in den Saunabereich dürften. Dabei war es offenbar unerheblich, daß das Kind absolut still und wohl auch stubenrein war. Der Mann diskutierte fünf Minuten lang mit der Mutter, bis diese schließlich schwer enttäuscht aufgab und ging. An der Kasse hatte man sie offenbar nicht über den Sachverhalt aufgeklärt, sonst wäre sie als Alleinerziehende nicht in die Sauna gegangen.

Ich war wirklich kurz davor, mich einzumischen und für die Frau einzusetzen, doch ich kannte ja den Passus aus der Preisliste und wollte nicht noch mehr Unfrieden stiften. Diese Geschäftspolitik halte ich dennoch für bedenklich. Hinzu kommt noch, daß eine andere Frau, die sich mit ihrem erst wenige Wochen alten Baby und ihrem Mann in der Sauna aufhielt, unbehelligt blieb. Sie durfte die ganze Zeit im Saunaland bleiben und nahm das Baby sogar in die Biosauna mit.

Auch wenn sich diese beiden Angestellten vielleicht konform zu den Anweisungen der Geschäftsführung verhalten haben, hat das doch meinen Gesamt-Eindruck etwas getrübt. Vielleicht sollte sich die Geschäftsleitung von "monte mare" mal ein paar Gedanken zu solchen Situationen und deren adäquater Lösung machen. Vorbildlich war das jedenfalls nicht.

== Eignung für Behinderte / Familien ==
Gehbehinderte sind im "monte mare Obertshausen" sicherlich einigermaßen gut aufgehoben. Es gibt barrierefreie Zugänge und Rampen im Badeland. Allerdings fehlen natürlich die Einstiegshilfen in die Becken, wie man sie in Kurbädern findet und es gibt auch mehrere kleine Treppen zu überwinden, z. B. an der Erdsauna. Im Großen und Ganzen sind die meisten Becken und Saunas aber auch für Gehbehinderte gut zugänglich. Gesehen habe ich hier freilich keine Behinderten, denn sie würden sich hier wahrscheinlich nicht sehr wohl fühlen.

Auch für Familien ist das "monte mare" geeignet, denn für diese wurde es ja vorrangig gebaut. Es gibt Familien-Umkleiden, Wickelraum, Kinder-Toiletten und einen Familien-Tarif (der zwischenzeitlich auch recht großzügig gehandhabt wird) sowie Wasser-Angebote für alle Altersgruppen. Vielleicht mit der Einschränkung, daß man für die ganz kleinen Kinder vielleicht doch ein paar echte Spiel-Elemente und zumindest eine Minirutsche hätte installieren können. Da muß wohl noch nachgebessert werden.

== Architektur ==
Soll ich mich hier über die Architektur des Bades auslassen? Eigentlich ist diese ja für die Mehrzahl der Gäste wohl eher nebensächlich. In diesem Falle bin ich aber dermaßen enttäuscht, daß ich mich einfach äußern muß. Der Architekt, der mir namentlich bekannt ist, den ich aber hier nicht diffamieren möchte, gehört jedenfalls meiner Meinung nach nicht zu den Meistern seines Faches. Für eine Umbau-Summe von rund 25 Mio. Euro kann man wirklich wesentlich mehr erwarten. Ich habe in einem neuen Bad jedenfalls selten eine dermaßen lieblose und schlecht durchdachte Planung gesehen. Man hat wirklich den Eindruck, daß man hier mit billigsten Mitteln eine Disney-Kulisse nachbauen wollte - was gründlich in die Badehose gegangen ist. Die Schwimmhalle wirkt wie eine umgebaute Lagerhalle mit hineingestellten Theater-Elementen.

An der Decke drei dicke, häßliche Lüftungsrohre, die Wände in poppigen Farben bepinselt wie in den 1970er Jahren, immer noch viel nackter Beton und keine Pflanzen. Dazu kommen katastrophale Lichtverhältnisse. Bis zur Abenddämmerung ist es viel zu dunkel im Bad, dann scheint die Sonne extrem grell durch die Glasfassade von den Außen-becken her und blendet etwa zwei Stunden lang. Anschließend sollen schlecht platzierte Farblicht-Strahler eine Atmosphäre zaubern, was gründlich mißlingt. Man schaut überall direkt in die gleißend hellen Strahler, anstatt daß indirekt beleuchtet wird. Die teuren griechisch-römischen Einbauten aus Glasfaser-Beton im Tempelstil passen überhaupt nicht in diese Halle. Hat sich der Architekt wohl so Atlantis vorgestellt? Das sieht in der Mythologie aber weitaus prachtvoller aus.

Und was macht denn ein (grob stilisiertes) Wikingerschiff in Atlantis? Vielleicht hätte das alles aber trotzdem wirklich toll gewirkt, wenn der äußere Rahmen stimmen würde. Solch eine "antike" Landschaft braucht ein helles, offenes Umfeld. Man kann die griechisch-römisch-byzantinischen Tempelruinen einfach nicht in eine "Fabrikhalle" hineinzwängen. Da braucht man eine möglichst runde, weitläufige, hohe Halle mit einem transparenten Kuppeldach (siehe beispielsweise "Schwaben-Therme Aulendorf" oder "Therme Erding"). Hier fehlt einfach der Himmel.

Und auch die Seitenwände sind falsch geplant. Erst mal passt die senkrechte Pfosten-Riegel-Konstruktion aus rot lackiertem Metall überhaupt nicht zur "antiken" Atmosphäre und zweitens hat man bei den Glas-Einsätzen nicht auf den Stand der Sonne geachtet. Auch befindet sich die Saunalandschaft an der falschen Seite des Gebäudes, sie sollte eigentlich Richtung Abendsonne ausgerichtet sein. Hinzu kommt noch der nicht darstellbare Lärmschutz, der architektonisch begründet ist. Resultat ist ein infernalischer Lärm, der nicht beherrschbar ist und keine Entspannung zuläßt.

Lauter grobe architektonische Fehler, die eigentlich einem erfahrenen Bäder-Architekten nicht passieren dürfen. Der ganze Bau wirkt billig und lieblos hingebastelt, von echter Atmosphäre keine Spur. Man braucht schon eine ganze Menge Phantasie, um sich eine Verbindung zum Thema "Atlantis" vorzustellen. Und immer wieder stellt sich mir die Frage, wo hier wohl die angeblich 25 Millionen Euro an Umbaukosten wohl hingeflossen sein sollen (die Technikräume und Becken waren ja größtenteils schon vorhanden). Da kenne ich eine Menge vergleichbarer Bäder, die nur die Hälfte kosteten und dennoch wesentlich hübscher und interessanter sind.

== Exit ==
Nach etwa sechs Stunden Aufenthalt verließen wir das Bad. Das Aus-Checken erfolgte problemlos. Wir bezahlten unsere Zeitüberziehung und den Verzehr manuell bei einer Kassendame, wo wir auch die Chip-Armbänder abgaben.

== Ausstattung ==
Badeland innen: Sportbecken (29 °, 25 x 10 m, 4 Bahnen, 250 m², 133 - 221 cm) mit Startblöcken; Spaßbecken (31 °, 0 - 130 cm) mit Strömungskreisel, 8 Sprudelliegen, Brodelbucht, Massagedüsen, Wasserfall, 2 Brücken, Spielschiff, Insel; Entspannungsbecken (33 °, 120 cm) mit Quellbach, Massagedüsen und 2 Wasserfällen; Spielbecken (34 °, 40 cm) auf 2 Ebenen mit Bachlauf und Wasserfall; Sprudelbecken (33 °, 4 m Durchmesser, 14 m², 15 Personen); Whirlpool (34 °, 4 m Durchmesser, 13 m², 13 Personen); Textil-Dampfgrotte (50 °, gekachelt); Trichter-Rutsche (28 m) mit eigenem Auslauf; Reifenrutsche (68 m) mit Sofa-Auslauf; Blackhole-Rutsche (104 m) mit Sofa-Auslauf; 3 Solarien "Ergoline 450" (3 Euro / 7 Min.); SB-Cafeteria (120 Plätze)

Badeland außen: 2 Ausschwimmbecken (30 °, 122 cm) mit Wasserfall, Quellbucht, Massagedüsen

Damensauna innen: Damensauna (85 °, Aufgüsse)

Gemischtsauna innen: Bauernsauna (95 °, Aufgüsse, 30 Plätze); Saunarium (65 °, 45 %, 40 Plätze) mit Farblicht und Musik; Tepidarium (45 °) mit 10 Wärmeliegen; Sole-Dampfgrotte (50 °, 100 %, Kunstfels, 20 Plätze) mit Sole-Regen; Kristall-Dampfgrotte (49 °, 100 %) mit beleuchteten Stalagtiten; Eisschneebrunnen; Sprudelbecken (34 °, 3 m²); 4 Fußbecken; Erlebnisduschen; Ruhebereiche (70 Liegen); 3 Solarien "Ergoline 450" (3 Euro / 7 Min.); Sauna-Restaurant (100 Plätze) mit Terrasse (40 Plätze)

Saunaland außen: Aufguß-Blocksauna (95 °, 10 %, 45 Plätze); Erdsauna (95 °, 10 %, 35 Plätze); Bio-Blocksauna (65 °, 30 %, achteckig, 45 Plätze) mit Kupferkessel-Verdampfer; Block-Ruhehaus (12 Liegen, Bett, Massageraum); Entspannungsbecken (28 °, 8 x 4 m, 24 m², Plastik, 135 cm) mit 5 Massagedüsen und Schwalldusche; Liegewiese

Sommerbad: Nichtschwimmerbecken (500 m², 100 cm) mit 2 Kurzrutschen; Liegewiese

Aktivitäten: Schwimmschule; Aqua-Jogging; Aqua-Fitneß; Kinder-Animation; "Mini Monti Club", Halloween-Saunanächte

Wellness: Hamam (45 °, Marmor); Rhassoul-Dampfbad (45 °, 100 %, gekachelt, 8 Plätze); Klassische Massagen (ab 17 Euro / 20 Min.); Fußreflex-Massage (26 Euro / 30 Min.); Aroma-Relaxmassagen (ab 39 Euro / 40 Min.); Hot-Chocolade-Massage (49 Euro / 40 Min.); Thai-Massage (ab 39 Euro / 40 Min.); Ayurveda-Massagen (ab 49 Euro / 40 Min.); Pinda-Sweda-Massage (ab 34 Euro / 30 Min.); Hamam-Massagen (ab 32 Euro / 30 Min.); Peelings (19,50 Euro / 20 Min.); Serailbad (9,90 Euro / 20 Min.); Thalasso-Zeremonie (14 Euro / 20 Min.); Dampfbad-Peelings (14 Euro); Moorpackung (9,90 Euro / 20 Min.); Wellness-Arrangements

Sonstiges: Eiscafé im Foyer (80 Plätze, temporär); bargeldloses Zahlen; Wickelraum; Fitneß-Studio mit Solarien (3 Euro); Buffet-Angebot "Kulinarische Weltreise" im Saunaland (ca. alle vier Wochen)

== Fazit ==
"Bäumchen wechsel Dich!" Wenn es mit der Betriebsführung eines Bades nicht funktioniert, dann schaffen es die Kommunen meist nicht, die Probleme zu erkennen und mit eigenen Mitteln zu beseitigen. Es fehlen die eigenen Bäder-Fachleute in der Kommunalverwaltung. Das zeigt sich schon daran, daß man die Baupläne nicht beurteilen konnte und in den Bauverlauf nicht im nötigen Umfang eingegriffen hat. Im Falle der Insolvenz des Betreibers (wie hier geschehen) oder stark wachsenden Zuschußbedarfs wird das Bad entweder geschlossen oder - so wie hier - an einen anderen PPP-Betreiber übergeben.

Manchmal klappt es dann besser, manchmal aber auch nicht. Hier muß ich leider sagen, daß die wirklich großen Verbesserungen noch nicht passiert sind. Die Probleme, die das Bad unter der Firmierung "Atlantis" hatte, wurden offenbar noch nicht voll erkannt und auch vom neuen Betreiber nur teilweise behoben. Wirklich schade, denn in der Branche wird "monte mare" als seriöser und guter Bäderbetreiber gehandelt.

Meiner Meinung nach muß in dieses Bad einfach schnellstmöglich noch etwas Geld nachgeschossen werden, um es für die Gäste attraktiver zu machen. Voraussetzung wäre aber erst mal, daß man die Probleme erkennt und mit einem wirklich fähigen Architekten beseitigen möchte. Das wird aber wohl kaum geschehen und so kann ich diesem Bad guten Gewissens nur drei bis vier von fünf Sternen vergeben - wohlwollend aufgerundet also vier Sterne. Echt schade, denn bei besseren Voraussetzungen könnte man daraus sicherlich auch ein Fünf-Sterne-Bad machen. Momentan sieht es aber eher so aus, daß man hoffen muß, daß der Meeresberg (= monte mare) nicht ebenso in den kühlen Fluten versinkt wie Atlantis…

© by wellSPAss, 07. Januar 2009

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wellspass, 08.01.2009


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