Home > Magazin > Die Internationale Gartenschau in Hamburg

Welt der Religionen auf der IGS. © igs 2013/Andreas Bock
© igs 2013/Andreas Bock



Mittwoch, den 29.05.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Tiere und Pflanzen und Magazin zu finden.


Die Internationale Gartenschau in Hamburg



Es grünt und blüht in der Hansestadt. Während sich die Frühlingsblüher in weiten Regionen Deutschlands (zu Recht) vor nasskaltem Wetter verstecken, kann man in Hamburg derzeit doch ein wenig die Farbenpracht genießen, die diese Jahreszeit normalerweise zu bieten hat. Auf der Internationalen Gartenschau, die seit dem 26. April in der Hansestadt stattfindet, erwartet die Besucher ein Blütenmeer aus Rosen, Rhododendren, Tulpen und Dahlien. Auf einem sechs Kilometer langen Hauptrundweg erwartet die Gäste eine Reise rund um die Welt, vorbei an 80 Gärten, die sieben verschiedenen Themenwelten angehören.

Blütenmeer auf der IGS © igs 2013/Andreas Bock
© igs 2013/Andreas Bock
Blütenzauber in der Hanse-Metropole
Los gehts in der "Welt der Häfen". Bunte Container sind hier zu beeindruckender Höhe aufeinander gestapelt und Hafengärten in den Ausmaßen eines Standard-Containers symbolisieren alle Hafenstädte, die Phileas Fogg und Passepartout im Roman "In 80 Tagen um die Welt" besuchten. Das "Bunte Treiben" in Mumbai steht dabei ebenso auf dem Programm wie eine "Tea Time" in Kalkutta und die eingewanderten Pflanzen in "Ellis Island". Weiter geht die Reise durch die "Wasserwelten" mit einem sprudelnden Geysir, Sumpflandschaften, ein Oasengarten, aber auch Wüsten- und Steppenlandschaften erwarten die Besucher. Ein Höhepunkt in diesem Themenbereich ist auch das Wasserkino, in dem Sonne und Wasser sich zu einem beeindruckenden Film vereinen. Der dritte Themenbereich widmet sich ganz der "Welt der Religionen". Fünf Gärten repräsentieren die fünf Glaubensrichtungen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Während der Garten des Islam von oben wie ein Halbmond aussieht, findet man im buddhistischen Bereich einen fünffarbig umwickelten Bodhi-Baum und einen Lotus-Teich. Im "Garten des Ewigen Lebens" lernen die Besucher dagegen die fünf Hauptwege des Hinduismus kennen, während der jüdische Garten die Schöpfung des Lebens, der christliche Garten dagegen den Lebenspfad vorstellt. Im Zentrum der "Welt der Religionen" steht ein Brunnen als Symbol für das Wasser als Quell des Lebens. Der Weg der Besucher führt von hier aus weiter in die "Welt der Kulturen" , die "Welt der Kontinente" und die "Naturwelten" bis sie schließlich die "Welt der Bewegung" erreichen. Hier nun können sie von Yoga-Walking über Aqua-Soccer bis hin zum Minigolf unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten kennenlernen. Im Park stehen außerdem auch verschiedene Sportmöglichkeiten, wie ein Minigolf-Anlage, eine Kletterhalle und ein Hochseilgarten zur Verfügung.

Impressionen von der IGS in Hamburg

Bild links Bild rechts
  • Das fantastische Stelzentheater vom Teatro Pavana begeistert die Besucher auf der Gartenschau.<br />© igs 2013/Andreas Bock
  • Hochseilgarten mit Monorail im Hintergrund<br />© igs 2013/Andreas Bock
  • Im Loki Schmidt Garten.<br />© igs 2013/Andreas Bock
  • Garten Tausendundeine Nacht in der © igs 2013/Andreas Bock" >
  • Tulpenblüte auf der IGS<br />© igs 2013/Andreas Bock
  • In den © igs 2013/Andreas Bock" >
  • Impression aus den Kleingärten<br />© igs 2013/Andreas Bock
  • Buddhistischer Garten in der Welt der Religionen.<br />© igs 2013/Andreas Bock

Nach dieser spannenden Weltreise können die Besucher aber auch die Welt vor der eigenen Haustür genauer kennenlernen. Die IGS stellt verschiedene Kulturlandschaften Deutschlands, wie das Alte Land oder die Lüneburger Heide mit ihren typischen pflanzlichen und tierischen Bewohnern vor. Weitere Teile des rund 100 Hektar großen IGS-Geländes sind der "Park der Vereinten Nationen", in dem bisher 30 Hamburger Konsulate jeweils einen landestypischen Baum gepflanzt haben, der Rosenboulevard, die Kleingärten, der Reiherstieg, die Hallenschauen und das Wälderhaus. Eine besondere Erwähnung verdient noch das Kunstprojekt der diesjährigen IGS. Unter dem Motto "Prozesse der Kunst" werden keine fertigen Kunstwerke ausgestellt, sondern vielmehr wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, die Entwicklung von der Idee bis zum Kunstwerk hautnah mitzuerleben. Das Projekt von Till Krause widmet sich dabei der hypothetischen Nutzung der Süderelbe als freier Flusszone und Mark Wehrmann gibt auf seinem "Friedhof der guten Ideen" den aufgegebenen guten Ideen der Besucher eine würdige letzte Ruhestätte.

Die IGS 2013 ist noch bis zum 13. Oktober täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr, bzw. im September und Oktober bis 19:00 Uhr geöffnet. Eine Einzeltageskarte kostet 21 Euro, ab 18:00 gibt es die Abendkarte für 9 Euro. Kinder bis 6 Jahre (Jahrgang 2007) haben freien Eintritt.

© freizeitstars/US




Verwandte Artikel





Kommentare

 Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)










Diesen Artikel
empfehlen