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Kletterwald Pottenstein



Freitag, den 07.02.2014 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Aktiv und Abenteuer und Magazin zu finden.


Die größten Kletterwälder in Deutschland



In den letzten Jahren sind in Deutschland immer mehr Waldseilgärten und Kletterwälder entstanden. Das Hangeln und Springen von Baum zu Baum ist längst zu einem Trend geworden, der sportliche und pädagogische Aspekte in sich vereint. Während die Einen vorwiegend ihre Leistungsfähigkeit und Geschicklichkeit trainieren möchten, nutzen andere einen Ausflug in den Kletterpark zur Teambildung oder sogar als Therapie - immerhin muss man hier vielfach den eigenen Schweinehund und vor allem die Höhenangst überwinden. Die Größe der einzelnen Kletterwälder kann dabei stark variieren: von einigen wenigen Elementen bis hin zu einer Vielzahl von Parcours, die ihrerseits aus mehreren Elementen bestehen.

Dämmerung im Kletterwald Bärenfalle. © Tiefblick GmbH
© Tiefblick GmbH
Abendstimmung im Kletterwald Bärenfalle
Einer der bundesweit größten Waldseilgärten ist der Kletterwald am See in Schweinfurt, der über 45 Parcours mit etwa 300 Kletterelementen verfügt. Besucher haben dabei die Qual der Wahl: hoch oder niedrig, leicht oder schwer - hier ist garantiert für jeden etwas dabei. Sogar die jüngsten Besucher können hier schon auf dem Kinderparcours erste Klettererfahrungen sammeln. Ein wichtiger Aspekt in allen Kletterparks ist aber auch das Thema Sicherheit. In Schweinfurt werden ausschließlich Klettergurte eingesetzt, die durch Karabiner und Seile gleich doppelt gesichert sind. So steht denn auch dem Spaß auf Hängebrücken, Klettertürmen oder beim Tarzansprung nichts mehr im Wege.

Ein weiterer großer Kletterpark in Deutschland ist der Tiefblick Hochseilgarten Bärenfalle im Allgäu. Auf 16 verschiedenen Parcours kann man hier den Blick auf die beeindruckende Bergwelt genießen. Die Strecken sind übrigens alle nach verschiedenen Bären benannt: "Teddybär" heißt der leichteste Parcours für die kleinen Besucher, der aus fünf Elementen besteht, die knapp über dem Boden angebracht sind. Etwas schwieriger wird es da schon beim "Koala", den Kinder ab 6 Jahren beklettern können. Bis zu vier Meter geht es hier in die Höhe und am Ende wartet eine Seilbahn. Kletterer ab 12 Jahren können sich dann beispielsweise am "Tanzbär" versuchen, und ab 15 Jahren stehen ihnen dann auch der "Grizzly", die "Bärenfalle" und die "Bärenfalle XXL" offen.

Einer der größten Kletterparks in Norddeutschland ist der Kletterwald Hohe Düne in Markgrafenheide. An den insgesamt mehr als 120 Kletterelementen können sich bereits Kinder ab fünf Jahren versuchen. Für sie und alle anderen gilt es, Netzbrücken, Tarzanseile, schwankende Bohlen und viele weitere Hindernisse zur überwinden. Insgesamt stehen den Besuchern hier sieben Parcours mit stetig wachsendem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung - ein Teil davon kann übrigens auch von Senioren oder Menschen mit Behinderung bewältigt werden. Darüber hinaus kann der Kletterpark aber auch mit seiner Lage punkten: Direkt am Ostseestrand klettert es sich doch besonders gut.

Auf 10 Parcours mit jeweils 10 bis 23 Elementen können sich die Besucher des Kletterwaldes Pottenstein austoben. Auch hier sind die einzelnen Strecken nach Tieren benannt und stehen teilweise bereits Kindern ab vier Jahren zur Verfügung. Auf den Parcours "Panda" und "Koala" warten auf sie unter anderem Steigbügel, Flugteller und eine Kletterwand. Die etwas älteren können sich dann an den Elementen von "Faultier", "Gibbon", "Schimpanse" oder "Brüllaffe" versuchen, und ab 12 Jahren darf dann auch der "Gorilla" beklettert werden. Zu den Highlights im Kletterwald Pottenstein gehören verschiedene Seilbahnen und der Tarzansprung.

Weitere Kletterparks findest Du hier.

© freizeitstars/US



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