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Das Brandenburger Tor in Berlin



Mittwoch, den 30.10.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Bauwerke zu finden.


Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin



Berlin gehört zweifellos zu den historisch wertvollsten Städten der Welt. Allein schon die Tatsache, dass ein rund 200 Jahre altes Tor als Wahrzeichen der Stadt gilt, spricht für sich. Schließlich stand das erst in Kriegen und dann im Jubel beschädigte Brandenburger Tor einst als Symbol für die Teilung Berlins und Deutschalnds, während es heute die Einheit der Völker symbolisiert. Doch die Metropole an der Spree bietet weitaus mehr. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin sind auf dem ersten Blick völlig verschieden, im Kern haben sie jedoch eines gemein: sie prägen die Weltstadt auf unterschiedliche Art und Weise.

Siegessäule

Die vergoldete Siegesgöttin aus der römischen Mythologie
Die insgesamt fast 70 Meter hohe Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal zur Erinnerung an preußisch/deutsche Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich errichtet. Den aus rotem Granit gefertigten Sockel zieren Reliefs mit Szenen aus den Befreiungskriegen zwischen 1813 und 1815 gegen Napoleon sowie aus gläsernen Mosaik gefertigte Zeugnisse über den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Die goldene Statue der Siegesgöttin Viktoria, in Berlin gerne "Goldelse" genannt, bildet im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt. Ursprünglich auf dem Platz der Republik gebaut, erforderte der im Dritten Reich geplante Bau der Welthauptstadt Germania einen Umzug an den heutigen Standort auf dem Großen Stern, der von Statuen verschiedener Berliner Persönlichkeiten umgeben ist. Die Siegessäule ist nicht nur eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin, sondern u. a. auch zentraler Versammlungsort von Demonstrationen ebenso wie von Ravern, die zu Zeiten der Loveparade dort das Finale feierten.

East Side Gallery

Die knapp über 1,3 Kilometer lange East Side Gallery befindet sich als längste Open-Air-Gallerie der Welt auf der Hinterlandmauer, welche einst das Grenzgebiet nach Ost-Berlin hin abschloss. Sie entstand nach der Wiederveinigung im Jahr 1990 und verewigt die Werke von 118 Künstlern aus 21 Ländern. Diese spiegeln überwiegend die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90 wider. Leider setzten Autoabgase und mutwillige Zerstörung die East Side Gallery so sehr zu, dass die unkenntlich gewordenen Motive 2009 von den Künstlern weitmöglichst original nachgemalt wurden. Das "spontane Kunstwerk" steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Es zeugt vom Ende des Kalten Krieges und versprüht förmlich immer noch die Freude über die friedliche Überwindung des Eisernen Vorhangs, die damals in Berlin zu spüren war.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Hier wird das wohl dunkelste deutsche Kapitel aufgeschlagen
In unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor regt das Denkmal für die ermordeten Juden Europas als Holocaust-Mahnmal die Besucher zum Nachdenken an. Am 10. Mai 2005 wurden auf dem etwa 19.000 Quadratmeter großen Platz über 2.700 Stelen in verschiedenen Größen errichtet. Dieses wellenförmige Erscheinungsbild ist ein einzigartiger künstlerischer Ausdruck, der viel Raum zur Intepretation freigibt. Ergänzend offenbart der Ort der Information, der sich unter dem Stelenfeld befindet, im Foyer Grundinformationen zum historischen Kontext bevor er die Besucher in vier Themenräume entlässt, die das ergreifende Thema rund um die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden aus historischer und persönlicher Sicht dokumentiert.

Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie war von 1961 bis 1990 ein militärischer Kontrollpunkt und einer der drei, die von US-Amerikanern patrouilliert wurden. An kaum einen anderen Ort war der Kalte Krieg so allgegenwärtig wie an diesem Grenzübergang, der ausschließlich für Ausländer und Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR sowie für DDR-Funktionäre passierbar war. Das Museum am Checkpoint Charlie gibt spannende Einblicke in die waghalsigen Fluchtversuche nicht einschüchtbarer Bürger. Der Kontrollpunkt wurde nach der Öffnung der Sektorengrenze am 9. November 1989 abgebaut. Ein Nachbau erinnert heute an die Teilung Berlins.

Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm
Der Berliner Fernsehturm - ein Muss!
Der 368 Meter hohe Berliner Fernsehturm darf sich mit diversen Superlativen schmücken: das markanteste Wahrzeichen in Berlin, das höchste Bauwerk in Deutschland, das höchste öffentlich zugängliche Gebäude in Europa, der Fernsehturm mit der innovativsten Architektur und gewiss auch eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Knapp 1,2 Millionen Besucher, sowohl Touristen aus aller Welt als auch Einheimische, strömen Jahr für Jahr in die "Imponierkeule", um die Aussicht aus 203 Metern Höhe auf der Panoramaetage zu genießen und sich anschließend eine Etage höher im Restaurant Sphere (ehemals Telecafé) zu stärken und ganz nebenbei eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art zu erleben, denn das Restaurant dreht sich in einer halben oder manchmal in einer Stunde um seine eigene Achse. Im Fernsehturm liegt einem die Stadt zu Füßen.

Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten in Berlin findest du hier

© freizeitstars/AF




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