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vor dem Beethoven-Haus Bonn



Monday, den 24.02.2014 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Museen und Magazin zu finden.


Das Beethovenhaus in Bonn



Das schmucke Haus in der Bonngasse Nr. 20 gehört zu den wenigen heute noch erhaltenen Bonner Bürgerhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Dieser Umstand allein ist zwar schon bemerkenswert, doch erst ein Ereignis aus dem Dezember 1770 macht das Gebäude noch heute zu einem Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. In einer der Dachkammern des oberen Stockwerks kam - wahrscheinlich am 16. Dezember 1770 - der kleine Ludwig als zweites Kind der Musikerfamilie van Beethoven zur Welt. Zwar bezog die Familie schon vier Jahre später eine andere Wohnung in der Rheingasse (bzw. später auch in die Wenzelgasse), allerdings ist von diesen Wohnstätten heute nur noch die in der Bonngasse erhalten.

Beethoven-Haus
Das Beethoven-Haus in Bonn
Hierfür ist auch der 1889 gegründete Verein Beethoven-Haus maßgeblich mit verantwortlich, der das Haus nicht nur vor dem Verfall rettete, sondern auch zu einem Museum umfunktionierte. Nach einigen Erweiterungen, die unter anderem Platz für das Vereinsbüro, eine Bibliothek und eine Hausmeisterdienstwohnung schafften, konnte das Beethoven-Haus am 10. Mai 1893 eröffnet werden. Eine erste Instandsetzung erfolgte 1930 und bezog auch das benachbarte Haus "Im Mohren" mit ein, das heute mit zum Museum gehört. Die ständige Ausstellung erzählt hier nicht nur vom Leben Beethovens in Bonn, sondern schlägt auch Brücken in seine Wiener Zeit. So werden im Vorderhaus beispielsweise das letzte Instrument Beethovens - ein Hammerflügel von Conrad Graf - oder die von dem Maler Josef Danhauser angefertigte Totenmaske zu sehen.

Im eigentlichen Geburtshaus wird dagegen die Bonner Zeit bis 1792 beleuchtet. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehört dabei die Orgel der heutigen Remigiuskirche (damals: Minoritenkirche), deren historischer Spieltisch im Rahmen eines Umbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebaut und dem Beethoven-Haus übergeben wurde. Ebenso ist eine von Beethoven in seiner Zeit als Mitglied der Bonner Hofkapelle genutzte Bratsche zu sehen, die bei besonderen Gelegenheiten auch heute noch gespielt wird. Ein Highlight ist aber auch der von Beethoven geschriebene Klavierpart für Maximiliane Brentano, den der Komponist zur Vereinfachung mit umfangreichen Fingersätzen versehen hatte.

Zum Jubiläum des Vereins Beethoven-Haus, der in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag feiert, präsentiert das Museum vom 24. Februar bis zum 17. August 2014 die Ausstellung "Bewegte und bewegende Geschichte". Hier können die Besucher nicht nur erfahren, wie es dem Verein gelang, das Haus vor dem drohenden Abriss zu retten und in ein Museum umzuwandeln, sondern sie erfahren auch viel über die Sammeltätigkeit, wichtige Schenkungen und die Gründung des Beethoven-Archivs als wissenschaftliches Forschungs- und Dokumentationsinstitut.

© freizeitstars/US




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