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Eingang des Strandbad Wannsee © David Schmidt
© David Schmidt



Mittwoch, den 30.01.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Badespass und Magazin zu finden.


Baden in Berlin



Kleine Halle im Stadtbad Neukölln. © Berliner Bäder-Betriebe
© Berliner Bäder-Betriebe
Stadtbad Neukölln: Schwimmen im antiken Ambiente
Die deutsche Hauptstadt hat einiges zu bieten: Museen, Theater, Denkmäler & Co. sind hier in einer Dichte vertreten, wie sie in kaum einer anderen Stadt der Bundesrepublik zu finden ist. Wer seine Tage aber nicht nur mit Sightseeing, Shopping und kulturellen Veranstaltungen ausfüllen möchte, sollte einmal eines der zahlreichen Berliner Bäder besuchen, denn auch in diesem Bereich stellt die Spree-Metropole ein breit gefächertes Angebot bereit.

In der kalten Jahreszeit ist beispielsweise ein Besuch im Stadtbad Lankwitz sehr empfehlenswert. Dieses bietet seinen Besucher nicht nur ein 25-Meter langes Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken, sondern auch eine 60 Meter lange Wasserrutsche. Und schon die allerkleinsten Gäste können sich im Babybecken spielerisch an das nasse Element gewöhnen. Für Wärme- und Entspannungssuchende gibt es außerdem einen Saunabereich mit Trockensauna, Aufgusssauna, Biosauna, Dampfsauna sowie einem Dachgarten und einer Sauna-Saftbar. Aber auch im Stadtteil Schöneberg finden die Besucher ein freizeitorientiertes Schwimmbad. Das nach dem vor allem als Moderator und Entertainer bekannt gewordenen Hans Rosenthal benannte Stadtbad Schöneberg wartet unter anderem mit einer 53 Meter langen Großrutsche, einem Strömungskanal und einem Solebecken auf. Im Kleinkinderbecken finden die jüngsten Besucher außerdem eine eigene Kinderrutsche. Wer beim Schwimmen und Saunieren Wert auf ein besonderes Ambiente legt, der ist im Stadtbad Neukölln dagegen bestens aufgehoben. Das 1914 errichtete Bad lehnt sich mit seinen 7 Meter hohen Travertinsäulen, Wandelgängen und Mosaiken und dem Grundriss griechischer Tempel und Basiliken an antike Bäder-Einrichtungen an. Das Kombibad Mariendorf ist sowohl auf kalte als auch auf warme Außentemperaturen bestens eingestellt. Im Innenbereich warten unter anderem ein 50-Meter-Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken sowie zwei Trockensaunen, während der Außenbereich im Sommer eine willkommene Abkühlung verspricht. Auch hier ist ein 50 Meter langes Schwimmbecken zu finden, die größte Attraktion ist allerdings die große Wasserrutsche.

Die Rutsche gewährt eine kurvige Fahrt ins erfrischende Nass. © Berliner Bäder-Betriebe
© Berliner Bäder-Betriebe
Rutsche im Sommerbad Neukölln
Apropos Sommer. Natürlich stehen in Berlin auch die Freibäder hoch im Kurs. Allen voran natürlich das Strandbad Wannsee, das schon 1951 Cornelia Froboess zum musikalischen Einpacken der Badehose veranlasste. Die Geschichte des Bades reicht aber noch viel weiter zurück: Im Mai 1907 begannen erste Bauarbeiten zur Errichtung eines Strandbades, das sich bald darauf zur "Badewanne der Berliner" entwickelte und vielen noch in den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges als Ersatz für die damals noch unerschwingliche Fernreise diente. Es befindet sich am Ostufer des Großen Wannsees, einer 2,53 Kilometer langen Havelbucht, die zur Kladower Seestrecke gehört. 1.275 Meter Sandstrand und 130.000 Quadratmeter Wasserfläche machen das Strandbad zu einem echten Urlaubsparadies, in dem nicht nur Schwimmer, sondern auch Segler und andere Wassersportler auf ihre Kosten kommen. Aber auch im Bezirk Mitte steht dem sommerlichen Badespaß nichts entgegen. Das Freibad Plötzensee lockt unter anderem mit einem 15.000 Quadratmeter umfassenden Sandstrand und einer hohen Wasserqualität. Kids finden hier darüber hinaus einen 20 Meter hohen Seilzirkus, einen Abenteuerspielplatz, Trampoline und natürlich eine Wasserrutsche, während sich die Größeren beim Beachvolleyball oder -streetball, Basketball, Tischtennis und Fußball vergnügen. Mit einem umfassenden gastronomischen Angebot, bestehend aus Grillstation, Eisstation, Beachbar, Bistro und Crepesstand ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

© freizeitstars/US




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